Mittwoch, 5. April 2017

Kreativ-Tagebuch März 2017

Die Zeit rast gerade nur so dahin, der März war irgendwie besonders kurz. Oder halt besonders voll. Genäht wurde nebenbei auch.

Wiederverwendbare Kosmetikpads für meine Mama. Ich hatte in verschiedenen Blogs von den Microfaserpads gelesen und fand die Idee gut, nutze aber selber keine Kosmetikpads, daher habe ich nun welche verschenkt.  Praxisbericht steht noch aus.

Neue Mützen für die Jungs. Für das kleine Lieblingskind eine abgewandelte WendeZipfelSchlupfmütze von Klimperklein.

Und da das große Lieblingskind seine Minions-Mütze verschmissen hatte, gab es für ihn eine neue Minutenmütze. (Inzwischen ist die Minions-Mütze wieder aufgetaucht, yeah!) 

Beutel kann man nie genug haben, ich habe einen neuen "Rumschlepper" oder "SchnellAllesReinwerfer", der schon ewig zugeschnitten bei mir herumlag. Das kleine Lieblingskind hätte nun einen kleinen Beutel, falls er einmal etwas mit in den Kindergarten nehmen möchte (was bisher noch nicht der Fall ist).

Das kleine Lieblingskind wird nicht mehr lange in seinen Softshellanzug passen, also habe ich mich mal an das Material gewagt. Dafür habe ich die Strampelhose von Klimperklein in der Breite und Länge vergrößert, allerdings wäre das bei den Trägern nicht notwendig gewesen, die waren bei der 1. Anprobe arg breit.

Inzwischen ist die Hose im Gebrauch und obwohl die Einfassung grottig aussieht, finde ich sie gut gelungen und freue mich fast, wenn es am Wochenende früh noch etwas frisch ist, sodass wir die Hose anziehen müssen. Bei der nächsten wird es ein anderes Schnittmuster werden müssen, denn aus der Strampelhose ist er nun tatsächlich herausgewachsen.

Hier ist das Großprojekt von diesem Moment - für den Kindergarten habe ich die Osternester genäht. Erfreulicherweise konnte ich dabei auf Stoffkäufe verzichten - es gab noch ausreichend verschiedene Baumwollstoffe, die vernäht werden konnten. Außen ist ein weißer Leinenstoff, der mal eine Gardine vom Möbelschweden war - unsere Nachbarin hat letztes Jahr vorgerichtet und mir sechs Vorhänge vermacht, die nun größtenteils vernäht sind.

Einzig das weiße Garn war zum Ende hin (natürlich Sonntag Nachmittag) alle - ich hätte nie gedacht, dass das wirklich geht, da ich immer genügend Vorrat kaufe - inzwischen habe ich Nachschub geordert.

Diese Art der Großproduktion liegt mir irgendwie und irgendwie auch nicht - auf der einen Seite macht es mir Freude die einzelnen Schritte zu planen, zu überlegen, wo man Zeit sparen kann. Aber wenn es dann ans Nähen geht, stellt sich doch recht schnell eine Art der Langeweile und Unlust ein - vor allem beim Zuschneiden oder wenn 5x hintereinander der gleiche Stoff kommt. Mit der Zeit und mit zunehmender Effektivität bekam das Nähen fast einen mediativen Charakter. Begleitet wurde ich während es Nähens von zahlreichen Hörbüchern von Agathe Christie.

Als Letztes ist noch ein kleiner Erdbeerbeutel von der Nadel gehüpft - eine Mama aus dem Kindergarten hatte die Nester gesehen und spontan den Wunsch geäußert, dass ihr Kind hoffentlich ein Nest mit Erdbeerstoff finden würde. Falls das nicht klappt, bekommt sie nun dieses Beutelchen. Leider war der Stoff nicht mehr ausreichend vorhanden, sodass ich mit einem anderen Lieblingsstoff kombinieren musste.



Mal sehen, was der April so bringt und wieviel Zeit für Kreativität bleibt. Auf jeden Fall wird es etwas Ungenähtes geben. Und dann laufen die Vorbereitungen für ein Nähprojekt, welches im Mai auf dem Plan steht.

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