Freitag, 31. März 2017

Rezension: Heute dreimal ins Polarmeer gefallen


Arthur Conan Doyle ist unumstösslich mit seinen Protagonisten Sherlock Holmes und Dr. Watson verbunden. Dennoch gab es ein Leben bevor Arthur Conon Doyle zum Krimiautoren wurde. Und dieses Leben ist Bestandteil dieses Buches - der 21jährige Medizinstudent Arthur Conan Doyle heuert auf einem Walfänger an und führt über diese Reise Tagebuch. Man weiß nicht, ob Doyle jemals im Sinne hatte, diese Aufzeichnungen zu veröffentlichen, aber es schön für die Nachwelt, dass es 2015 zu einer Veröffentlichung kam. Es zeigt nicht nur eine ganz andere Art des schriftstellerischen Schaffens Doyles, sondern es ist ein Stück Zeitgeschichte. Doyle nimmt den Leser mit auf einen Walfänger, in eine vergangene Welt. Er beschreibt den Alltag an Bord, das manchmal endlos scheinende Warten auf passendes Wetter, auf Tiere und den "Wettbewerb" untereinander und mit anderen Walfängern. 
Dass dieses Leben an Bord kein Zuckerschlecken war, mag man sich denken, Doyle beschreibt auch Auseinandersetzungen zwischen Besatzungsmitgliedern (an denen er teilweise auch aktiv beteiligt war).


Ergänzt wird das Tagebuch Doyles von einem umfangreichen Faksimilieteil, einem Essay von Jon Lellenberg und Daniel Stashower und einen zweiten von Alexander Pechmann, der Lebenschronik   von Arthur Conan Doyle und seine vier Schriften über die Arktis.

Alles Wichtige im Überblick
Autor: Arthur Conan Doyle
Titel: Heute dreimal ins Polarmeer gefallen
Verlag: btb Verlag
Seiten: 352Seiten
ISBN: 978-3-442-71432-2

In eigener Sache
Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt. Meine Meinung ist davon nicht beeinflusst.

In meinen Buchvorstellungen fehlt die Verlinkung zum Bücherriesen - ich denke, ihr seid selbst in der Lage den Weg dahin zu finden - mir wäre es lieber, wenn ihr bei Interesse das Buch bei eurem Buchhändler vor Ort erwerbt ;).

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