Freitag, 6. Januar 2017

WMDEDGT - Januar 2017

Auch in 2017 werde ich dem "Freundeskreis Tagebuchblogger" (Zitat Frau Brüllen) treu bleiben, obwohl ich es gestern fast verschwitzt hätte. Daher in etwas gekürzter Version.

Wir stehen gegen halb 7 auf, es ist ein normaler Morgen mit unterirdischer Laune vom kleinen Lieblingskind und viel Zureden beim großen Lieblingskind, dass er sich dann doch einmal anzieht und nicht nackt Lego spielt. Der Beste schaufelt mit dem Schwiegerpapa den Hof frei, in der letzten Nacht hat es für unsere Verhältnisse viel geschneit.

Es geht fast pünktlich los zum Kindergarten. Dort saust das große Lieblingskind los, während ich als erstes die Garderobe vom kleinen Lieblingskind ansteuere. Ausziehen, verabschieden, kurzer Schwatz mit der Erzieherin, danach geht es weiter zum großen Lieblingskind. Dieser ist zum Glück schon ausgezogen und in seinem Gruppenzimmer, sodass ich nach einem kurzer Abschiedsknutscher mich verabschieden kann. Draußen gibt es einen kurzen Schwatz mit einem Lieblingsmenschen - wir haben dieses Jahr unser 20. jähriges Kennenlernen :).

Auf Arbeit stelle ich fest, dass ich mein Handy Zuhause liegen gelassen habe. Kurze Info an den Besten und es beginnt das Hoffen, dass der Kindergarten im Notfall auch auf der Arbeitsnummer anruft.

Ich wurschtel mich mit einem leichten Brummschädel durch den Tag, telefoniere, räume auf und starre zuviel auf den Bildschirm.

 Nach Feierabend stelle ich fest, dass der Kindersitz vom großen Lieblingskind im falschen Auto ist und wir daher nicht zum geplanten Treffen mit den Rübi-Mädels fahren können. Das ärgert mich sehr, da ich heute früh die Gelegenheit gehabt hätte, mir fix den Sitz aus dem Auto vom Besten zu holen.

Nützt aber nix - die Jungs müssen trotzdem abgeholt werden. Mein Schwiegerpapa hilft mir den Schlitten vom Speicher zu holen und dann mache ich mich in Skiklamotten auf den Weg in den Kiga. Wie erwartet kommt der Schlitten sehr gut an und solange ich fleißig ziehe, bleibt das kleine Lieblingskind auch sitzen :). Zuhause rodel wir, machen eine kleine Schneeballschlacht, bauen die Schneehöhle um - ganz normales Winterprogramm als. Nach einer knappen Stunde sind die Handschuhe des kleinen Lieblingskindes durch und er ist nicht zum Wechseln zu bewegen, sodass er und ich schon einmal reingehen, während das große Lieblingskind noch fleißig rodelt. Drin gibt es Kakao und Milch und wir schauen dem Treiben draußen durchs Fenster zu.
Der Beste kommt nach Hause, ich starte eine Waschmaschine, wir improvisieren ein Abendessen, da ich vergessen habe, Brot zu kaufen.
Das kleine Lieblingskind ist kastenfertig und verschwindet pünktlichst ins Bett*, das große Lieblingskind darf noch eine halbe Stunde Kika anschauen (auf die Frage des Besten: "Wie hat es denn heute nachmittag mit der Mama geklappt?", antwortet er: "Mama war lieb." und hat sich damit fürs Gucken qualifiziert ;) ). Ich suche derweil meine Sachen zusammen und mache mich auf den Weg ins Nachbardorf, wo ich im Mütterkreis einen Abend zur Jahreslosung veranstalte. Ich parke oberhalb des Dorfes und laufe in die Dorfmitte den Berg hinunter, da ich etwas Bammel habe, ob ich rückzu den Berg wieder hochkomme. Der Abend verläuft von meiner Seite sehr positiv, ich mag den Kreis dort sehr und fühle mich auch bei meinem 2. Besuch wunderbar willkommen und aufgenommen. Am Freitag bin ich mit dem gleichen Thema nochmal bei unseren jungen Erwachsenen in der Gemeinde und dann wird es erst einmal wieder etwas ruhiger werden.

Wieder Zuhause schauen wir noch eine Deko, ich versuche noch den Text zu schreiben, kann aber kaum noch die Augen offen halten und gehe gegen 23 Uhr mit dem Besten zusammen ins Bett. Dort stellen wir fest, dass "kleine Lieblingskind" verschwunden ist und es beginnt eine Suche, bis es sich dann hinter dem Nachtschrank vom Besten findet - gemeint ist natürlich nicht das Kind in echt, sondern das Babyphon, welches wir genauso nennen wie das Kindelein.

* Das kleine Lieblingskind wird bis Freitag 7 Uhr durchschlafen, also fast 12h, was uns einerseits sehr freut, da er meistens gegen 5 Uhr munter ist, andererseits war gerade an diesem Morgen kein Wecker gestellt und das große Lieblingskind muss freitags zur Vorschule 7:20 Uhr im Kindergarten sein. Der Tagesstart war dann eher suboptimal.

Die Liste gibt es hier.


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