Dienstag, 5. Juli 2016

WMDEDGT - Juli 2016

Die letzten zwei Monate konnte ich aus Gründen nicht am Tagebuchbloggen von Frau Brüllen teilnehmen, aber heute bin ich wieder dabei und beantworte die Frage:

Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Mein Wecker klingelt um 6:10 Uhr, ich döse noch ein wenig, bevor ich mich vom Sofa erhebe - irgendwann in der Nacht bin ich nach unten gewandert, weil ich im Bett keine Ruhe gefunden habe - ich suche die Laufsachen zusammen, wechsel noch die Batterie vom mp3-Player und möchte mich gerade auf den Weg machen, als das große Lieblingskind die Treppe hinunterkommt. Von sich aus verspricht er mir, dass er keinen Blödsinn macht, wenn er alleine im Wohnzimmer bleibt. Er überlegt kurz, es huscht ein schelmisches Lächeln über sein Gesicht und dann erklärt er mir bitterernst, dass er nur keinen Blödsinn machen kann, wenn er Fernsehen schauen darf - wie kann ich da widersprechen? Ich schlüpfe in die Laufschuhe und starte zu meiner Dienstagsrunde. Es ist ein wunderbarer Lauf, ich genieße es sooo sehr einfach laufen gehen zu können - ich muss mich kaum zwingen zeitig aufzustehen, die Kinder sind versorgt und auch die Freunde Schienbeine machen keine Sperenzchen

Als ich wieder nach Hause komme, sind alle munter und angezogen, der Beste schleust das große Lieblingskind noch durchs Bad und dann machen sich die beiden auf den Weg in den Kindergarten. Zu meiner Freude vergessen sie den Wanderrucksack vom Großen nicht - eigentlich ist die Wanderung für morgen geplant, aber aufgrund des unbeständigen Wetters hatte der Kindergarten überlegt, den Ausflug vorzuverlegen.

Ich habe mich inzwischen so sehr akklimatisiert, dass ich duschen gehen kann - erst wollte ich das kleine Lieblingskind in der Zeit im Bad laufen lassen, aber da ist die Gefahr zu groß, dass er in die Dusche gelaufen kommt. Also darf er sich in der Zeit in der Badewanne vergnügen - lange geht das nicht mehr - er versucht die ganze Zeit herauszuklettern und es wird nicht mehr lange dauern bis seine Beine lang genug sind. 
Wir frühstücken gemütlich - ich erstmal nur einen Kaffee, da ich vergessen hatte, die Früchte für meinen Joghurt aus dem Froster zu nehmen. Kaffee reicht auch erstmal. Danach braucht das kleine Lieblingskind eine frische Windel und zeigt auch Ermüdungserscheinungen, sodass ich ihn nochmal ins Bett lege. Allerdings sieht er das mit dem Schlafen anders und nach einer bestimmten Zeit hole ich ihn wieder aus dem Bett (Byebye Vormittagsschlaf, schnüff). Es folgt das normale Spielprogramm. Außerdem Waschmaschine anstellen. (*) Kurz nach 9 rufe ich im Kindergarten an und höre, dass der Ausflug auf Morgen verschoben wurde und somit dem Kindergartenschnuppern für das kleine Lieblingskind nichts im Wege steht.
 Auf dem Weg in den Kindergarten halten wir noch beim Bäcker und dann kann das kleine Lieblingskind gestärkt den Kindergarten entdecken. Obwohl er heute das 1. Mal aktiv dort spielen "darf" (und nicht nur im Rahmen des Bringens/ Abholens), zeigt er keinerlei Scheu und erkundet offen alle Sachen, die es zu entdecken gibt. Er überrascht seine zukünftige Erzieherin mit seiner Schnelligkeit und hat nur einmal Schutz bei mir gesucht. So gefällt mir das. Nach einer Stunde verabschieden wir uns und laufen wieder nach Hause. Dort gibt es für ihn Mittag (Überraschungssuppe - eigentlich war ich der Meinung Kartoffelsuppe aufgetaut zu haben, aber es entpuppte sich als Zucchinisuppe - vielleicht sollte ich in Zukunft die Dosen beschriften?) und dann merkt man sehr deutlich den fehlenden Vormittagsschlaf und die Aufregung im Kindergarten - das kleine Lieblingskind schläft schon fast auf dem Wickeltisch ein.

Ich hänge die Wäsche in den Garten, esse Mittag (das 1.Mal an diesem Tag, der Joghurt mit den inzwischen aufgetauten Früchten steht noch unberührt da ;) ), räume Wäsche weg, normales Zeug also. (*)

Nach 3 Stunden Mittagsschlaf muss ich dann doch das kleine Lieblingskind wecken, da wir es sonst nicht pünktlich schaffen beim Großen im Kiga zu sein. Im Kindergarten angekommen geht das kleine Lieblingskind gleich wieder auf Entdeckungstour. Ich schwatze noch kurz mit der Erzieherin und dann machen wir uns auf den Weg zu meiner Oma in den Garten, um eine Packung Eier abzuliefern (*).
Wieder Zuhause machen wir nur kurz Halt, das kleine Lieblingskind wird in den Kinderwagen gesetzt, das große Lieblingskind zieht sich eine kurze Hose an und dann machen wir uns auf den Weg zu den Lieblingsnachbarn. Eigentlich hatte ich gedacht, dass ich dem großen Lieblingskind damit eine große Freude mache, aber irgendwie ist das nicht der Fall. Er weint sehr viel, lacht eher wenig und sitzt lange mit mir auf der Hollywoodschaukel. (Das kleine Lieblingskind ist da eher in seinem Element und erkundet das Grundstück oder spielt im Sandkasten.) Mich beschleicht da ein Verdacht und richtig - nachdem wir abends wieder Zuhause sind, fängt er an zu brechen und hat erhöhte Temperatur. Möp. Der Beste muss abends noch etwas (*) erledigen, ich bringe das kleine Lieblingskind ins Bett und huschel dann noch mit dem Großen, bis der Papa wieder da ist. Ich hole das Babyfon von meinen Schwiegereltern, damit wir unten hören, wenn es ihm wieder schlechter gehen sollte. Erst einmal schläft er für seine Verhältnisse ganz schnell ein.
Der weitere Abendverlauf ist ruhig, aber es wird trotzdem spät, obwohl wir an den fußballfreien Abenden zeitiger ins Bett gehen wollten. (*)

Die anderen Tagebuchblogger werden bei der urlaubenden Frau Brüllen gesammelt.
 

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