Montag, 5. Oktober 2015

WMDEDGT - Oktober 2015

Fast hätte ich es verpasst, aber rechtzeitig fiel mir ein, dass heute der 5. des Monats ist und somit Zeit die Frage  
"Was machst du eigentlich den ganzen Tag?"
von Fr. Brüllen zu beantworten.


Mein Tag "beginnt" um 3, als das kleine Lieblingskind Hunger hat, aber aufgrund einer verstopften Nase nur schlecht trinken kann. Wir ziehen ins Wohnzimmer um, wo ich mich um die Nase kümmere, erfolgreich stille und dann eigentlich wieder ins Schlafzimmer umziehen möchte - allerdings hat das Kindelein anscheinend andere Pläne, sodass wir es uns im Zimmer vom großen Lieblingskind gemütlich machen (der zwischenzeitlich umgezogen ist). Irgendwann - es ist inzwischen kurz vor um 5 - schläft das kleine Lieblingskind wieder, ich befördere ihn erfolgreich in sein Bett und lege mich zwischen meine Jungs, während der Beste Richtung Arbeit startet. So richtig zur Ruhe komme ich nicht, es ist nach 5:30 Uhr, als ich wieder einschlafe.

Es dauert eine Weile, bis ich 6:20 Uhr das störende Geräusch zuordnen kann, welches sich in meinen Schlaf mogelt: den Wecker. Wir dösen noch ein wenig, kurz vor 7 taumel ich aus dem Bett, suche die Sachen für das große Lieblingskind zusammen und stille den Kleinen. Als ich damit fertig bin, wird er noch umgezogen und dann wird es langsam Zeit, dass wir Richtung Kindergarten starten. Zum Glück hat sich das große Lieblingskind schon angezogen, sodas wir nur Zähne putzen müssen, bevor wir Jacke und Schuhe anziehen. Im Kindergarten steht das Frühstück schon auf dem Tisch und obwohl wir nicht die letzten sind, ärgere ich mich, dass wir auf den letzten Drücker gekommen sind.

Wieder Zuhause angekommen, gibt es erst einmal Frühstück und viel Cappuccino.
Das kleine Lieblingskind schläft gg. halb 10 tief und fest, was ich sonst begrüßen würde, um meine Hausrunde drehen zu können, aber heute ist es etwas suboptimal, da ich um 10 einen Termin mit dem Kirchenvorstand habe. Vorsichtig ziehe ich den Kleinen an und fahre mit ihm zum Treffen. Dort angekommen ärgere ich mich, dass ich beim Ausmachen nicht richtig zugehört habe und somit die Chance vertan habe, meine Gummistiefel auszuführen. Das kleine Lieblingskind ist beim Treffen munter und schläft dann wieder im Auto auf dem Rückweg, ich erledige noch einen Mini-Einkauf und hole meine Blumenbestellung ab. Zuhause schaffe ich es, das Kindelein aus dem Autositz ins Bett zu manövrieren, wo er noch einmal 15 Minuten weiterschläft.

Zum Mittag gibt es Reste vom Abendessen am Samstag. Ich räume etwas auf und gg. 12:30 Uhr verschwindet das kleine Lieblingskind noch einmal ins Bett zum Mittagsschlaf - wie inzwischen leider üblich, braucht er recht lange, bis er zur Ruhe gekommen ist. Ich schaue, welche Kindersachen noch bei meinen Schwiegereltern auf dem Boden sind und freue mich, dass mit der heutigen Kiste alle Sachen nun bei uns auf dem Boden lagern.

Ich versuche mich an der Taufkerze für das kleine Lieblingskind, stelle aber fest, dass mir doch ein zwei Farben fehlen - ich bestelle sie nach und hoffe, dass sie im Laufe der Woche noch kommen, sonst wird es eng bis Sonntag. Am Nachmittag waren wir bei der Nachbarin, die heute ihren 60. Geburtstag feiert und sich sehr über die Blumen freut. Eigentlich wollte ich nur gratulieren und mich dnn wieder verabschieden, aber bei der Kaffeetafel wurden wir (also ich und die Kinder) bereits mit eingeplant. Nun denn - zum Kuchen essen muss mich keiner zwingen ;). Die Kinder sind etwas enttäuscht, dass der Große nicht mit ist, der Montags seinen Oma-Opa-Tag hat. Aber dafür stürzen sie sich auf das kleine Lieblingskind und überhäufen ihn mit Streicheleinheiten - der Kleine läßt sich das zum Glück gefallen.

Wieder Zuhause kümmere ich mich ums Abendessen. Meine Eltern trudeln mit dem großen Lieblingskind und vielen vielen Kastanien bei uns ein. Der Große verschwindet gleich noch einmal zum anderen Opa, der heute Rüben geholt hat und diese nun über eine "Rutsche" in den Keller fallen läßt. Da hilft er gerne mit.

So kann ich recht ungestört mit meinen Eltern Details vom Taufbuffet klären. Danach passiert nicht mehr viel - gemeinsames Abendessen, als der Beste nach Hause kommt, den Besten zum Posaunenchor verabschieden, meine Eltern verabschieden, Kinder ins Bett bringen, Küche aufräumen und aufwaschen (unser Geschirrspüler spinnt leider, wir warten auf den Monteur), dann ist der Posaunenchor auch schon wieder zu Ende - der Beste berichtet von seinem Tag und muss dann nochmal an den Arbeitsrechner - ich verschwinde unter die Dusche und dann ins Bett. Mein Buch nehme ich mit hoch und lege es immerhin neben das Kopfkissen - "mehr" ist nicht drin ;), ich muss unbedingt Schlaf nachholen. So richtig "zufrieden" bin ich mit dem Tag nicht, es ist irgendwie nichts geworden, hoffentlich habe ich dann morgen mehr Kraft dafür.

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