Dienstag, 5. August 2014

WMDEDGT - August 2014

Heute ist es mal wieder an der Zeit, auf die Frage

"Was machst du eigentlich den ganzen Tag?" 
 

von Frau Brüllen zu antworten.

In der Nacht träume ich von einem weinenden Kind - bis ich realisiere, dass der kleine Mann in der Wirklichkeit weint, ist der Beste schon aufgestanden und holt ihn zu uns ins Bett - leider braucht er dort erst einmal eine Weile, bis er sich wieder beruhigt hat.
Als mein Wecker 6:15 Uhr klingelt, murmelt es neben mir "Mama, dein Wecker. Ausmachen." Danach ist wieder Ruhe und anscheinend schlafen wir beide noch einmal ein, denn als ich das nächste Mal auf den Wecker schaue ist es bereits 7:18 Uhr. Nun aber schnell. Innerhalb von 12 Minuten sind wir beide angezogen, gekämmt, haben unsere Zähne geputzt und verlassen halb 8 das Haus. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, weil er bisher auf die Aussage "Es ist spät, wir müssen uns beeilen." mit extremer Langsamkeit reagiert hat. Heute musste ich ihn nur zweimal bitten seinen Schlafanzug auszuziehen und ab dann funktionierte das Anziehen reibungslos. 

Im Auto unterhalten wir uns über die Vorlesegeschichte vom Vorabend und ich bin fasziniert, was er sich alles an Details gemerkt hat. IM Kindergarten angekommen sitzen die Kinder schon am Tisch und warten aufs Frühstück. Ich unterhalte mich noch kurz mit der zukünftigen Nachbarin und der Erzieherin, die gerade einparkt, als ich wieder starten möchte. 

Wieder Zuhause gibt es erst einmal Kaffee und Frühstück. Danach sauge ich schnell durch Küche und Wohnzimmer und suche meine Sachen für die Arbeit zusammen. Nach einer kurzen Aufhübschrunde im Bad schließe ich die Tür zu und mache mich auf den Weg zur Arbeit. Unterwegs halte ich am Einkaufsladen meines Vertrauens, werde meine Post los, hole Brot für heute abend und möchte mir eigentlich einen Salat aus der Salatbar zusammenstellen. Aber heute ist diese eher eine Enttäuschung und ich werde nicht fündig. Also noch einmal zum Bäcker und dort ein Brötchen geholt.

Überpünktlich bin ich im Laden und werde nun meinen Arbeitsalltag beginnen.

Auf Arbeit ist im M oment vor allem Kopfarbeit gefragt und so qualmt mir gegen Mittag doch erheblich der Schädel und ich mache erst einmal eine Kaffee und Brötchenverzehrpause.

Nach dem Mittag drehe ich eine kurze Runde durch den Laden, gieße die Blumen und wasche mein Geschirr ab. Danach heißt es weiterdenken, Texte verfassen und Wortfindungsstörungen beseitigen ;).

Zum Feierabend fühle ich mich leicht "erschlagen" und frage mich, wie ich es im Studium geschafft habe, quasi den ganzen Tag geistig aktiv zu sein ;). Aber nun kommt erstmal das Kontrastprogramm mit dem kleinen Mann - da werden ganz andere Gehirnzonen beschäftigt sein :).

Da sich über uns wieder einmal bedrohliche schwarze Wolken zusammenziehen und es zu donnern beginnt, fahren wir nach Hause und erreichen die Haustür gerade mit den ersten Regentropfen. Zuhause spielen wir mit der Eisenbahn, der kleine Mann baut seine Tiere auf und schickt sie recht zeitig schlafen (da werden einfach alle umgeschmissen ;) ). Wäsche muss auch weggeräumt werden, der übliche Wahnsinn also ;).

Während wie Abendbrot essen, kommt der Beste heim, berichtet, dass wir nun im Erdgeschoß Fenster drin haben (JIPPEAYEAH!) und dass wir uns nun wirklich einmal für Fliesen entscheiden müssen. In dem Austausch über unsere Vorstellungen, die sich immer mal wieder ändern, vergessen wir ein wenig die Zeit und sind erschrocken, als es auf einmal 19:45 Uhr ist - dabei hätte ich doch 19:30 Uhr Chor gehabt. Mist. Zum Absagen ist es nun auch zu spät.

Der Beste startet das Abendprogramm mit dem kleinen Mann, während ich noch ein Geburtstagsgeschenk einpacke, das wir morgen überreichen werden.

Danach ist nicht mehr viel los im Hause Casoubon - der kleine Mann veranstaltet heute ein ganz besonderes Abendprogramm, was darin endet, dass er (und 14976 Kuscheltiere) halb 10 in unser Bett umzieht - allerdings schläft er immer noch nicht, als ich um 10 ihm folge. Eng aneinander gekuschelt schlafen wir dann erst einmal ein - ich werde noch einmal wach, als ich akute Platznot verspüre und den kleinen Mann Richtung Bettmitte schiebe.

Die anderen Tagebuchschreiber sammeln sich hier.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

LinkWithin

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...