Montag, 5. Mai 2014

WMDEDGT-Mai 2014

Wie an jedem 5. des Monats fragt Frau Brüllen auch heute:

Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Darauf lautet die Antwort:

6:10 Uhr: In dem Moment, in der der Beste die Wohnung verlässt, klingelt mein Wecker. Ich mache ihn schnell aus, um das Kind nicht zu wecken. Moment ... Welches Kind? Das Bett ist leer, im Flur brennt noch die Orientierungslichterkette, er wird doch nicht die ganze Nacht in seinem Bett geschlafen haben? 
Da es die letzten Tage immer recht spät war, entscheide ich mich, ihn ausschlafen zu lassen und entweder erst kurz vorm Frühstück in den Kindergarten zu schaffen oder mit ihm noch Zuhause zu frühstücken.

6:35 Uhr: Habe ich mich gerade in Postion begeben, um mein morgendliches Sportprogramm zu absolvieren, als ich Bewegung im Kinderzimmer höre. Als ich durch die Tür schaue, klettert das Kind gerade vom Bett herunter, strahlt mich an und sagt "Fertig!" :). Wir freuen uns beide wie Bolle, dass er in seinem Bett geschlafen hat ("ich hab gar nicht geweint, hab einfach die Augen zugemacht und mich eingehuschelt.") und kuscheln noch eine Runde. Ich bin echt erleichtert, dass er diesmal mit guter Laune aufgewacht ist, als er das letzte Mal die ganze Nacht bei sich geschlafen hat, hat er bitterlichst geweint, weil er nicht neben uns aufgewacht ist. 

 6:55 Uhr: Liegt ein Haufen Kuscheltiere bei uns im Flur - Notiz an mich: Die Aussage "Such dir mal die Kuscheltiere aus, die du mit in den Kindergarten nehmen willst." ist zu allgemein ;). Wir einigen uns darauf, dass er nur den großen Maulwurf und sein Kuschelschaf mitnimmt, der Rest wird liebevoll an der Schwelle zum Wohnzimmer platziert, da diese auf ihn warten.

7:05 Uhr: Nun sind wir doch recht zeitig unterwegs in den Kindergarten. 

7:18 Uhr: Da ich Zuhause noch meinen Schlüssel suchen musste, haben wir ein paar Minuten "verloren" und so komme ich nach Abgabe des Kindes in die "Rushhour" vor dem Kindergarten, da nun die Schulkinder gebracht werden. (Randnotiz: irgendwann filme ich das mal - 7:15 Uhr ist die Straße ruhig wie in einem Western, es fehlen nur die Strohballen, ab 7:17 Uhr brechen die Autos herein und 7:27 Uhr ist der ganze Spuk wieder vorbei - ich vermeide es daher in diesem Zeitfenster in den Kindergarten zu fahren - entweder wir kommen davor oder dann danach.)

7:30 Uhr: Als ich wieder Zuhause bin, ist der Hunger zu groß, um noch zu sporteln und so koche ich mir erstmal einen Tee und vervollständige meine eingeweichten Haferflocken um Dinkel-Pops, Amaranth und Him- und Heidelbeeren. So lecker :). Beim Frühstück läuft "Scrubs" in der x-ten Wiederholung.

8:00 Uhr: Nach dem Frühstück räume ich schnell das Wohnzimmer auf, hänge das Duschtuch und den Badvorleger auf den Balkon (ein Königreich für ein Fenster mit Bad, in dem die Duschtücher nicht nach ein paar Tagen muffeln, weil sie nicht richtig trocknen können), betreibe Gesichtsregeneration und packe meine Sachen für die Arbeit zusammen.
8:45 Uhr: Schließe ich den Laden auf, schalte schon einmal die Heizung an, beschrifte ein Päkchen und Paket und mache mich auf den Weg zur Post. Hier geht es wunderbar schnell und so können sich die verkauften Dinge von Mami-/ Kleiderkreisel vom Wochenende auf die Reise zu ihren neuen Besitzern machen. 
Nach der Post gehe ich noch schnell zum Bäcker und hole mir ein Brötchen und einen Salat fürs Mittagessen.

9:10 Uhr: Zurück im Laden schalte ich das Licht und den Wasserkocher ein und fande nach einem Zettel, den ich leider nicht finde, da er wahrscheinlich letzte Woche dem Schredder zum Opfer gefallen ist. Blöd nur, dass da eine Telefonnummer drauf steht, die ich brauche, da ich einen Termin am Mittwoch absagen muss *grr*. Einmal mitdenken, danke.

10:30 Uhr: Spaßeshalber rufe ich mich mal selber von Arbeit auf Handy an, um zu sehen, ob das Telefon funktioniert - es ist ziemlich ruhig.

11:15 Uhr: Meine Mama kommt kurz vorbei, bringt mir einen Obstsalat und dann wird es wieder ruhig.

12:34 Uhr: Kurze Whats-App-Korrespondenz mit dem Chef.

13:39 Uhr: Ich habe mich durch alle möglichen Blogs gelesen, einen Termin für heute nachmittag ausgemacht, Mittag gegessen, mich über Lüftungsanlagen informiert, Unmengen an Tee getrunken und freue mich, dass es 14 Uhr einen Caro-Kaffee gibt.

14:30 Uhr: Der Chef meldet seinen Besuch an.

15:00 Uhr: Der Chef ist da, bringt eine Leiter mit, damit ich morgen meine Fenster putzen kann und wir besprechen noch ein paar Dinge.

15:30 Uhr: Pünktlich schließe ich den Laden zu, hole auf dem Nachhauseweg noch ein Päckchen ab und lege einen kurzen geheimen Zwischenstopp zu Hause.

16 Uhr: Stehe ich mal wieder in der Schlange der Post-diesmal geht es nicht so schnell wie heute morgen.

16:25 Uhr: Pünktlich parke ich beim Fensterbauer mein Auto und warte auf den Besten. Wir stellen fest, dass wir schon ziemlich feste Vorstellungen haben und sind uns auch farbentechnisch recht schnell einig geworden.

17:30 Uhr: Verabschieden wir uns wieder von der netten Mitarbeiterin. Der Beste fährt zur Oma ins Krankenhaus, ich stocke unsere Obstvorräte auf und fahre zu meiner Mama, wo das CasoubonKind schon fleißig Nudeln in sich hineinstopf.

18:45 Uhr: Essen wir gemeinsam Abendbrot, allerdings ißt das Kind höchstens 2 Nudeln und 20 Reiskörner. Dafür dann 2 Becher Pudding. (Nicht gesund, ich weiß!)

20 Uhr: Das Kind liegt nach einem kurzen Abendprogramm und einer Sandmannfolge auf DVD im Bett. Ich überlege noch, ob ich dem Chaos im Kinderzimmer zu Leibe rücke (das Kind schläft Montags bei uns, da der Papa nicht da ist), nähe oder einfach sitzen bleibe.

To be continued ...
Die anderen werden *hier* gesammelt.
 

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