Sonntag, 7. Juni 2009

Wochenrückblick

Da mir nach den letzten Läufen die Muse zum Schreiben fehlte, kommt an dieser Stelle ein kleiner Rückblick – ich hoffe, ich kann mich mithilfe meines „analogen“ Laufkalenders wieder an die Stimmungen und Höhepunkte erinnern.

Am Mittwoch, 03.06.2009, bin ich gg. um 10 gestartet – es war über Nacht ziemlich frisch geworden und der Wind blies auch kräftig, sodass das Rausgehen schon einige Überwindung kostete. Aber da erstmal angekommen lief es eigentlich ganz gut, nach ca. einem km habe ich die bewährten Dehnübungen gemacht und danach ging es schmerzfrei weiter. Hab immer mal kleine Tempospitzen eingebaut, in dem ich versucht habe, die Knie höher zu bekommen oder ich habe mich am mp3-Player orientiert und bin im Wechsel ein Lied schneller und ein Lied langsamer gelaufen.
Das mit die Knien ist so eine Sache – irgendwie komme ich mir komisch (eher albern) vor, wenn ich sie bewusst höher nehme – weiß gar nicht, wie ich das beschreiben soll – ich habe dann das Gefühl, dass meine Knie dem Körper voraus sind …
Trotz des positiven Laufes habe ich die Runde abgekürzt, da ich ziemlichen Hunger verspürte und es mir kräftemäßig nicht zutraute, weiterhin in dem „hohen“ Tempo zu laufen.

Strecke: 7 km
Zeit: 00:43:24

Dieses Nicht-Zutrauen sollte auch beim nächsten Lauf am Freitag, 05.06.2009, ein großes Problem werden.
Eigentlich hatte ich es Bahntraining geplant, aber ich stand 6:30 vor dem verschlossenen Tor der Anlage, muss jetzt erst einmal herausbekommen, wann die Bahn geöffnet wird.
Also bin ich wieder Richtung Großer Garten gelaufen und wollte dort die „normale“ Runde absolvieren. Körperlich ging auch alles ganz gut, aber mental saß einer in meinem Ohr, der mir permanent sagte, dass ich es kräftemäßig nicht schaffe und daher wieder an der gleichen Stelle, wie beim letzten Mal umkehren sollte. Ich kam nicht dagegen an, sodass ich wirklich erneut abgekürzt habe.
Ich werde mir bei den nächsten Läufen Strecken ausserhalb des Großen Gartens suchen, um zu vermeiden, dass mich der mutierte Schweinehund Rufus an der Weggabelung immer wieder zum Abkürzen bewegen kann.

Strecke: 7km
Zeit: 00:42:12

Daher war als Sonntag-Runde auch ein 10er oder 12er an der Elbe geplant. Aber das Aufstehen fiel uns nicht ganz so leicht und so sind wir 7:50 von der Haustür zu einer Runde gestartet. Für uns Flachländer war es eine anstrengende Strecke, da es ein paar Anstiege zu meistern gab (schon einmal in Vorbereitung auf den Sachsenlauf Ende Juni). Der Campus schlief, die Ruhe tat gut, genauso wie die Anstrengung (macht das Sinn?). Nach 7,5 km in 00:50:16 waren wir dann auch wieder zuhause und haben uns mit einem leckeren Frühstück selbst belohnt.
Ich denke, dass ich mit dem Meiden des Großen Gartens auf dem richtigen Weg bin – heute habe ich endlich wieder Freude am Laufen gehabt und es genossen, dass der Rufus anscheinend zuhause geblieben ist und Tigerentenclub geschaut hat ;).

1 Kommentar:

  1. Hi Bine...setz dich nicht so unter Druck. Lauf doch einfach mal kreuz und quer durch die Stadt. Der Elberadweg ist auch schön zum Laufen. Wenn es mir mies ging und die Motivation fehlt, bin ich auch nur kleine Runden gelaufen. Machs doch einfach so...läufst du kurz, läufst du zügiger, läufst du länger, läufst du langsamer. So das du Abwechslung drin hast und es nicht zu eintönig wird.

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