Sonntag, 29. März 2009

City-Lauf 2009

Heute morgen sind wir halb 8 nach neuer Zeit aufgestanden, haben schön in Ruhe gefrühstückt und haben uns dann halb 10 auf den Weg in die Stadt gemacht.


Matthias hat irgendwann festgestellt, dass ich unemotional wäre, da ich nicht schon den ganzen Morgen aufgeregt war - ja, dem musste ich zustimmen - irgendwie hat mich das alles heute morgen noch etwas kalt gelassen - die Aufregung kam erst, als wir uns im Startbereich aufgestellt haben.
Von den Männern habe ich mich gleich beim Start verabschiedet - ich wollte mein eigenes Tempo finden und vor allem nicht gleich zu Beginn zu schnell starten.



Die Strecke führte 3x durch die Innenstadt von Dresden, sodass man sich seine Kräfte sehr gut einteilen konnte.
Die erste Runde habe ich genutzt, um mein Tempo zu finden und war überrascht, dass ich nach 20 Minuten den 3,3km Rundkurs geschafft hatte - vielleicht wäre ja doch eine Zeit unter einer Stunde drin?.
Bei der zweiten Runde hatte ich ein wenig zu kämpfen - weniger mit der Kraft, sondern vielmehr mit Selbstzweifeln - vielleicht wars auch der Schweinehund Rufus - ich hatte Angst, dass ich die Gesamtstrecke nicht schaffe und daher schön langsam bleiben müsste. Erst am Ende der Runde gelang es mir den Aus-Schalter zu finden und mich davon frei zu laufen. Nach 22 Minuten ging es dann zum dritten Mal auf die Strecke.

Hier begleitete mich die erste Hälfte ein älterer Herr, der immer 200m schnell lief und dann ein Stück ging - er hatte einen hochroten Kopf und ich machte mir schon Gedanken um seinen Gesundheitszustand (ich hatte auch schnell im Kopf das Erste-Hilfe-Programm ablaufen lassen ). Bis zur Hälfte der Runde war es eigentlich immer das gleiche Programm: ich überholte ihn, während er ging, dann überholte er mich mit schnellen Schritten, um dann bald wieder stehen zu bleiben - wer weiß, vielleicht stand ja heute bei ihm Intervalltraining auf dem Plan (ich habe ihn auch im Ziel gesehen, er ist also wohlbehalten angekommen). Eigentlich war es nicht schlimm oder besonders nervig, dennoch war ich froh, als es ihm nach der Hälfte nicht mehr gelang, mich einzuholen.

Ins Ziel bin ich mit einer Zeit von 1:03:02 gelaufen - sicher wäre mehr drin gewesen, aber es fehlte mir an der Sicherheit, mir mehr zuzutrauen und mich durchzubeißen. Ich bin dennoch zufrieden und sehr stolz auf die erbrachte Leistung - Marko hat mich allen Ernstes gefragt, ob ich angekürzt hätte ... So ein Frecher :D. Die Männer waren übrigens nach 54 Minuten im Ziel.

Hier noch einmal die Daten:

Strecke: 10km
Zeit: 1:03:02
Pace: 6:18

Jetzt geh ich Eis essen.

Kommentare:

  1. Hallo Bine,
    das Eis hast du dir redlich verdient! Hey, du warst ne Minute schneller wie ich bei meinem ersten 10er im Herbst in Ulm (Einsteinmarathon) :o)
    Überlege, ob ich am Samstag einen Angriff auf meine Zeit starten soll...

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  2. Das ist doch eine klasse zeit: Herzlichen Glückwunsch. Runden laufen finde ich eh ätzend und von daher ist die Zeit doppelt gut!!!!

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  3. @anett: Ich war auch nicht angetan von dem Gedanken dreimal die gleiche Runden rennen zu müssen, aber am Ende war es gar nicht so furchtbar wie erwartet. Vielen Dank für das "Lob" :).

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