Freitag, 28. April 2017

Rezension: Born to Run




Der Journalist Christoph McDougall, ambitionierter Hobbyläufer, verbindet seine Passion mit seinem Beruf und begibt sich auf die Suche nach dem Geheimnis des schmerzfreien Laufens. Dabei nimmt er den Leser mit zu einem vermeintlich vergessenen Bergvolk in Mexiko, welches sich seine ursprüngliche einfache Lebensweise bis heute bewahren konnte. Laufen gehört für dieses Volk nicht nur als Fortbewegungsmöglichkeit zum Leben dazu, sie nutzen das Laufen auch beim Jagen - während einer Hetzjagd wird das Beutetiere solange auf Berghänge gejaht, bis es vor Erschöpfung niedersinkt und von Hand erlegt werden kann. Im Laufe ihrer Geschichte haben sich die Tarahumara erstaunliche Fähigkeiten im Langstreckenlauf erworben.
Christoph McDougall geht nicht nur der Historie der Tarahumara auf den Grund, sondern nimmt den Leser auch mit in die Entwicklung der Laufschuhindustrie und der Begeisterung für das Barfuß-laufen.
Das Buch gibt einen Eindruck in die (amerikanische) Ultralaufszene, stellt Sportler und deren Geschichte vor.
Deutlich wird in dem Buch, dass Christoph McDougall Journalist ist, d.h. es ist auf der Seite sehr gut informativ, auf der anderen Seite ist es an manchen Stellen langatmig. Dennoch sehr inspirierend und motivierend. Nicht nur für Läufer.


Alles Wichtige im Überblick
Autor: Christopher McDougall
Titel: Born to run
Verlag: Heyne

ISBN: 978-3-453-60369-1


In eigener Sache
Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt. Meine Meinung ist davon nicht beeinflusst.

In meinen Buchvorstellungen fehlt die Verlinkung zum Bücherriesen - ich denke, ihr seid selbst in der Lage den Weg dahin zu finden - mir wäre es lieber, wenn ihr bei Interesse das Buch bei eurem Buchhändler vor Ort erwerbt ;).

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