Donnerstag, 17. November 2016

Rezension: Ein Mord macht noch keinen Sommer


Groß war meine Freude, als ich kurz nach Erscheinen das neue Buch von Martha Grimes als Rezensionsexemplar zugeschicktbekam. Gehören ihre Krimis um Inspektor Jury und seinen hy­po­chon­d­rischen Kollegen Wiggens mit zu den Krimis, die ich immer wieder und sehr gerne in die Hand nehme.



In "Ein Mord macht noch keinen Sommer" verläßt Martha Grimes ihr gewohntes Umfeld um Jury und Co. und siedelt die Handlung nicht nur in den USA an, sondern auch in den Gefielden der Verlagswelt - die Autorin Cindy Sella muss sich mit ihrem ehemaligen Agenten L. Bass Hess auseinandersetzen, der eine Provision für eine Leistung einklagt, die ihm nicht zusteht, weil er zu diesem Zeitpunkt bereits entlassen war. Irgendwie gerät Cindy Sella an zwei Auftragskiller der anderen Art, die ihr bei dem Problem L. Bass Hess behilflos sein wollen. Soweit sogut. Oder eben auch nicht. Denn diesem Buch fehlt die Tiefe, die Charaktere sind verworren und nicht so klar gezeichnet, wie man das von den anderen Grimes-Bücher kennt. Die Handlung ist skurill und leider in keinster Weise fesselnd, weswegen ich es nicht geschafft habe, das Buch zu Ende zu lesen. Es ist wirklich schade, aber ich bleibe dann doch lieber bei den Jury-Krimis.

Alles Wichtige im Überblick
Autorin: Martha Grimes
Titel: Ein Mord macht noch keinen Sommer
Verlag: Goldmann
Seiten: 480 Seiten
ISBN:978-3442484546

In eigener Sache
Das Buch wurde mir freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt. Meine Meinung ist davon nicht beeinflusst.

In meinen Buchvorstellungen fehlt die Verlinkung zum Bücherriesen - ich denke, ihr seid selbst in der Lage den Weg dahin zu finden - mir wäre es lieber, wenn ihr bei Interesse das Buch bei eurem Buchhändler vor Ort erwerbt ;).

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...