Donnerstag, 30. April 2015

Februar/März/ April 2015

Diesmal kommt der Monatsrückblick in gebündelter Form für die letzten drei Monate. Bitte entschuldigt, wenn es etwas wirr klingt, manches hatte ich zeitnah aufgeschrieben, aber den Großteil habe ich versucht aus dem Gedächtnis zu rekonstruieren, aber ihr wisst ja - Schwangerschaftsdemenz und so :).



 GELESEN 

Ken Follett - Die Kinder der Freiheit (dafür, dass ich weder historische Romane noch ausschweifende Familiensagen sonderlich (bzw. nur in geringen Dosen) mag, bin ich immer wieder verwundert über meine Begeisterung ;) - aber ja, ich würde die Bücher als Pflichtlektüre im Geschichtsunterricht einführen)

Anne Girard - Madame Picasso


 GETRUNKEN 

Wasser, Tee


 GEGESSEN 

Aufgrund der Schwangerschaftsdiabetes eher langweilige gesunde Sachen - vor allem ganz viel Gemüse - der Vorteil daran ist nicht nur, dass der kleine Mann nun auch Möhren, Kohlrabi und Paprika ißt ;), sondern er hilft auch sehr gerne beim Schnippeln mit. Appetit hatte ich natürlich auf alle Sachen, die ich meiden sollte ... ;).


 GEBACKEN 

Erstaunlich viele Apfelkuchen in verschiedenen Ausführungen. Und Osterplätzchen.




 GEHÖRT 

Mit Beginn des Beschäftigungsverbotes habe ich zahlreiche Hörbücher angehört - während andere Menschen Radiomusik im Hintergrund brauchen, finde ich es wunderbar, wenn mir jemand eine Geschichte erzählt/ vorliest :). An erster Stelle stehen dabei Krimis (Agathe Christie) oder auch Bücher (wie z.B. "Geschenkt" von Daniel Glattauer), die ich zwar im Regal stehen habe, aber da man beim Kisten ausräumen, aufräumen, häkeln oder nähen eher schlecht lesen kann, ist das Anhören eine wunderbare Alternative ;). (Und vor allem kann ich nochmal nachlesen, wenn ich etwas verpasst habe bzw. das Ende nicht verstanden habe ;)).




 GEHÖRT - KINDERMUND 

"Die S. hat geschwindelt und bekommt nur eine lange Nase und kurze Beine."

"Sauer macht Spaß."

"Wenn unser Haus dann alt ist, ziehen wir zurück in die ****straße."

"Du bist die Patenfrau von XY."


 GEKAUFT 

Am Ende dann doch einen WLAN-Repeater, damit wir das WLAN von meinen Schwiegereltern Zuhause nutzen können, solange unser Telefonanbieter nicht in der Lage ist, unseren Anschluss freizuschalten. Nun gibt es immerhin einen Bereich im Haus (das Sofa steht darin - yeah!), in dem wir WLAN haben ;).


 GEFREUT

Als alle Bücher nach dem Umzug einen Platz in den Bücherregalen gefunden hatten und in den Regalen noch freie Stellen waren :).

Über mehr Familienzeit.

Über Familienausflüge.

Über intensive Zeit mit dem kleinen Mann.

Über eine wunderschöne Taufe vom kleinsten Patenkind.

Über meine Quatschmänner - hier beim Verstecker spielen

Über eine fast erfolgreiche Patensuche für den Mini-Mann.

Zeit mit Lieblingsmenschen außerhalb der Baustelle.

Über neue Bekanntschaften.

Dass der Beste und ich endlich mal wieder ein neues* Spiel getestet haben, was man wunderbar auf dem Sofa (und vielleicht auch im Kreißsaal) spielen kann. (* "Neu" ist in dem Falle relativ, denn der Beste hat das Spiel zum Geburtstag LETZTES Jahr bekommen *räusper*)

Über ein wundervolles Einzugsgeschenk von den Nachbarn gegenüber - sie haben den Hausbau jede Woche aus ihrem Fenster fotografisch festgehalten und uns nun als Buch überreicht.

Über jeden offenen Punkt im Haus, der abgearbeitet ist.


 GEDANKENSPLITTER - KUGELZEIT 

Die letzten drei Monate waren für uns alle recht "intensiv" - der Endspurt vorm Einzug, der Umzug selber und die ersten Wochen im Haus, wo es immer etwas zu erledigen gab. Und nebenbei noch der normale Arbeitsalltag. Ich habe das Ganze nicht ganz so einfach weggesteckt und hatte gerade in der Woche vor dem Umzug ganz schön mit dem Durchhalten zu kämpfen. Prompt bin ich krank geworden und die anschließenden zwei Urlaubswochen wurden dann auch eher zum Gesundwerden als zum Kisten ausräumen genutzt.

Anders als beim kleinen Mann habe ich diesmal eine Schwangerschaftsdiabetes mitgenommen - seit dem Befund habe ich (natürlich!) irre Appetitt auf Schoki, Obst in Hülle + Fülle, Kuchen und all die anderen Sachen, die ich gerade meiden sollte. Aufgrund meiner Vorgeschichte und der diagnostizierten Schwangerschaftsdiabetes wurde ich vom Frauenarzt aus dem Rennen genommen  und brüte seit Ende März im vorgezogenen Mutterschutz.

Namenstechnisch war es die letzten Monate spannend - der kleine Mann wollte zwischendurch unbedingt, dass wir seinen Namen oder alternativ die Langform davon nehmen sollen ("Wenn ihr das nicht macht, seid ihr nicht mehr meine Freunde."), unser "Arbeitstitel" "Egon" gefällt ihm nicht so - "Der Egon bekommt dann aber einen richtigen Namen, wenn er auf der Welt ist!" Wir hatten uns zwar für einen Namen entschieden, aber vor zwei Wochen wurde dieser noch einmal "geändert", aber der "neue" Name fühlt sich nun komplett "richtig" an.

Der kleine Mann war im März zur Geschwisterschule bei uns im Krankenhaus und danach stolz wie Bolle über seinen "Großer Bruder" Anstecker. Ansonsten war es ihm zeitweise recht unheimlich, wenn er beim Kuscheln mit mir Tritte aus dem Bauch abbekommen hat :) - inzwischen hat er sich dran gewöhnt. Er freut sich auf seinen kleinen Bruder, obwohl ich den Verdacht habe, dass er dann etwas enttäuscht sein könnte, wenn er auf der Welt ist und er nicht gleich mit ihm spielen kann ...

Inzwischen befinde ich mich im "Schwangerschaftsneuland", denn die Dauer der Schwangerschaft mit dem kleinen Mann wurde inzwischen überschritten. An und für sich sind es eher Zipperchen, die mich belasten, aber wenn man alles zusammenzählt, dann sind die letzten Wochen doch eher beschwerlich und es gibt Tage, an denen ich das Sofa kaum verlasse. Ich bin aber sehr froh, dass es bisher keine Anzeichen einer erneuten Schwangerschaftsvergiftung gibt. Es gibt zwar auch wieder Wassereinlagerungen, aber nicht in dem Maße wie beim kleinen Mann. Auch dank der Akupunktur, zu der ich regelmäßig gehe.



Die Rückblicke werden wie immer beim Schäfchen gesammelt.

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