Samstag, 1. Februar 2014

Und die Vorsätze? [Gewissensfrage 01/14]

Wie ihr euch vielleicht noch erinnert, habe ich euch *hier*, *hier* und *hier* von meinen Vorsätzen für dieses Jahr erzählt. Nun ist der 1. Monats des Jahres vorbei und es drängt sich die Frage, was denn aus den Vorsätzen geworden ist? Sind sie noch aktuell oder wurden Sie bereits "beerdigt"?

(Veröffentlichung mit freundlicher Zustimmung des Herausgebers, ein wunderbarer Comedien, den ich letztes Jahr live erleben durfte.)

Also starten wir eine kleine Bestandsaufnahme:

# Entschleunigung
Wie man im Monatsrückblick sehen konnte, bin ich diesen Monat wieder zum Lesen gekommen. Das liegt nicht nur daran, dass der kleine Mann in seinem eigenen Bett schläft, sondern auch daran, dass das Handy des Schlafzimmers verbannt wurde, sodass ich abends nicht mehr von Blog zu Blog, von Artikel zu Artikel surfe, sondern mich wieder auf ein Buch konzentrieren kann. Das funktioniert also schon einmal ganz gut.




Entschleunigung im Kopf habe ich noch nicht hinbekommen, aber ich arbeite dran ;).

# Bewegung 
Wie bereits an anderen Stellen geschrieben, habe ich das neue Jahr mit einer wunderbaren Erkältung nebst Nasennebenhöhlenentzündung begonnen und war die ersten drei Wochen zu keinerlei sportlicher Betätigung in der Lage - bereits der Weg vom Auto nach Hause ließ meine Lunge pfeifen. 

Aber die letzten beiden Wochen konnte ich dann den Schweinehund überlisten und war immerhin 2x laufen. Eigentlich wollte ich (schon länger!) die zwei Nachmittage in der Woche nutzen, an denen das CasoubonKind von den Großeltern aus der Kita abgeholt wird und direkt nach der Arbeit loslaufen. Aber die Erfahrung hat gezeigt, dass so der Zeit der Schweinehund Rufus arg aktiv und auch kreativ ist, was man denn stattdessen mit der freien Zeit machen könnte. Einmal ist es mir dennoch gelungen, an einem Nachmittag laufen zu gehen und es war herrlich - die Sonne schien, die festgefrorene Schnee knirschte wunderbar unter den Laufschuhen und der Wald war gefühlt leer.

Um jeglichen Widerstand von Schweinehund Rufus zu brechen, habe ich an einem Sonntag die Mittagsruhe meiner Jungs genutzt und Musik auf das Handy geladen (Ausrede Nummer 1: Ohne Musik kann ich nicht laufen!), die Laufsachen bereits komplett rausgelegt (Ausrede Nummer 2: Ich weiß nicht, was ich anziehen soll.) und die Laufschuhe parat gestellt. Der interne, vor dem Schweinehund Rufus streng geheim gehaltene Plan, sieht vor, dass ich an den Tagen, an denen ich das CasoubonKind in die Kita schaffe, morgens direkt in die Laufsachen schlüpfe und auf dem Rückweg von der Kita eine Laufstrecke ansteuere (je nach Wetter/ Helligkeit/ Lust auf Straße oder Wald, etc.).


(Ich versuche den kleinen Mann immer so wegzuschaffen, dass ich dem allgemeinen Chaos entgehe, welches ausbricht, wenn die Kinder für die anliegende Schule gebracht werden. Sollte ich nun einmal ein paar Minuten zu spät unterwegs sein, werde ich einfach mein Auto stehen lassen und direkt von der Kita aus eine Runde laufen gehen.)


Zweimal klingt erstmal nicht viel, aber für mich ist es ein toller Anfang - zumal es immer richtige "Gründe" waren, warum ich nicht laufen gehen konnte (zu kalt, zu glatt, Kind krank Zuhause). Und gerade die Nachmittagsrunde hat wirklich richtig Spaß gemacht.
 
#Schreiben
Ich habe diesen Monat endlich einmal wieder handschriftliche Geburtstagsgrüße und auch Postkartengrüße verschickt. Darüber hinaus habe ich generell wieder mehr mit der Hand geschrieben, und mal wieder das Erinnerungsbuch in Angriff genommen.

# Use what you have
Ich habe es mir angewöhnt, bei meinen Näh- und Häkelprojekten in den Posts dazu zu schreiben, woher die Materialen kommen, also ob sie extra dafür gekauft wurden oder direkt aus meinem Fundus stammen. Ich habe diesen Monat insgesamt 6 Wollknäule aus dem Bestand verhäkelt (aber auch neue Wolle gekauft *räusper*) und vorwiegend Stoffe aus meinem Stoffregal zum Nähen genutzt.
Außerdem habe ich auch ausserhalb des Nähzimmers darauf geachtet, ob wir uns wirklich etwas Neues kaufen müssen oder ob wir nicht erstmal auf das Vorhandene zurückgreifen. So wurde u.a. der Deckel einer ungenutzten Knäckebrot-Dose zur Aufbewahrungsstelle meines neuen Shampoos von Lus*.
Um die Backvorräte zu reduzieren, habe ich mich an einem neuen Rezept für Nusskuchen ausprobiert, da wir unzählige Tüten von verschiedenen Nuss-Sorten im Schrank haben.


Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit der aktuellen Umsetzung meiner Vorsätze. Ich hoffe, diese Anfangsmotivation hält auch noch in den kommenden Monaten an.

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