Dienstag, 5. November 2013

WMDEDGT-November 2013

Seit einigen Monaten fragt Frau Brüllen an jedem 5. des Monats

"Was machst du eigentlich den ganzen Tag?" 

Bis heute habe ich bei den anderen Teilnehmern nur still mitgelesen, nun möchte ich es selber einmal versuchen. Ein Grund dafür ist auch, dass ich in den letzten Monaten recht wenig am Stück geschrieben habe - es geht so viel schneller ein Bild zu machen und z.B. bei Instagram zu posten. Aber eigentlich möchte ich in diesem Blog auch etwas erzählen und so nehme ich quasi zum Wieder-Warm-Werden mit dem Schreiben heute bei WMDEDGT teil.

6:10 Uhr: Mister Wecker signalisiert mir, dass die Nacht zu Ende ist. Heute ist zum Glück Dienstag, d.h. der Beste schafft den kleinen Mann in den Kindergarten, sodass ich ein paar Minuten länger liegen bleiben kann.

8:00 Uhr: Ähm ja, da habe ich mich einmal zu oft nochmal auf die Seite gedreht. Nun aber wirklich raus aus den Federn - ein bißchen was gefrühstückt, Ordnung gemacht, eine Waschmaschine angestellt und mich für die Arbeit aufgehübscht.

9:00 Uhr: Start Richtung Arbeit, vor Verlassen des Hauses noch schnell den Stromzähler abgelesen, das sollten wir eigentlich schon am 31.10. *räusper* machen. Unterwegshalt am Kleidercontainer, im Supermarkt meines Vertrauens (Mittag- und Abendessen gesichert), Parkplatz gesucht, losgestiefelt Richtung Arbeitsplatz - mit der Postkarte von der Stromablesung im Korb.

9:20 Uhr: Beim Aufschließen der Filiale bin ich erst einmal erschrocken, dass im Laden Licht brennt - recht schnell ging mir aber selbiges auf - die Türen, welchen den Blick zu meinem Büro und der Küche versperren sollen, sollten diese Woche eingebaut werden. Beim Abstellen des Korbes dann der 2. Schreckmoment - die Postkarte von der Stromablesung lag nicht mehr im Korb. Also schnell noch einmal zum Auto gestiefelt und die Karte unterwegs vom Fußweg aufgehoben.

9:27 Uhr: Die Rufumleitung aus dem Telefon genommen - nun kann der Arbeitstag losgehen. Kurz vor um 9 kamen die Handwerker von ihrer Pause wieder und haben fleißig Türrahmen angepasst, Fliesen kaputt gemacht, Fliesen wieder gebaut, gesägt und was Handwerker noch so tun - dies aber auf eine sehr angenehme Art, sodass ich mich kaum gestört gefühlt habe und die Dinge erledigen konnte, die so anstanden.

11:00 Uhr: Der Chef bringt Briefpapier und Umschläge, sodass ich nun die Einladungen für unsere diesjährige Gedenkveranstaltung in Angriff nehmen kann.

13:45 Uhr: Gerade, als ich die Briefe nicht mehr sehen kann, klingelt das Telefon und verkündet neue Arbeit.

14:00 Uhr: In Windeseile haben die Handwerker ihre Sachen zusammengepackt, sodass ich einigermaßen in Ruhe mein Gespräch führen kann.

15:37 Uhr: Feierabend. Telefon umgestellt, die Tür abgeschlossen und zum Auto gelaufen. Auf gehts in den Kindergarten.

15:50 Uhr: Mit dem Kind zu einem Spielplatz gefahren, der unter der Woche anscheinend wenig besucht wird - während man am Wochenende Probleme hat, sein Auto loszuwerden, war der Parkplatz heute komplett leer und auf dem Spielplatz waren wir die einzigen.

16:40 Uhr: Endlich Zuhause - das Kind bezieht seinen Beobachtungsposten am Fenster, um einen Bagger zuzuschauen - dieser sieht im Halbdunkeln mit seinen Lichtern sehr spannend aus. Währenddessen hänge ich schnell die Wäsche auf, räume unsere Sachen weg, bespreche mich kurz mit dem Besten, als dieser nach Hause gekommen ist.

17:28 Uhr: Etwas spät fahre ich zu einem 1. Treffen vom Hospizverein, bei dem es um ein neues Projekt geht, welches im nächsten Jahr gestartet werden soll. Neben den Informationen gibt es außerdem leckeren Kuchen - das Thema Essen ist heute ein wenig zu kurz gekommen, also bediene ich mich gerne.

18:35 Uhr: Wir sind schon fast fertig, dennoch sage ich die Chorprobe ab, da ich dann erstmal ein wenig Zeit zum Luftholen brauche. Antwort der Chorleiterin: "Du hast Glück, ich habe noch Urlaub, heute ist kein Chor." 

19:20 Uhr: Ich bin wieder Zuhause und mache mir noch eine Portion Lasagne warm. Diese genieße ich in aller Ruhe, während der Beste das CasoubonKind ins Bett bringt. Nach dem Essen schicke ich noch eine Bestellung für Weihnachten los und beschäftige mich mit diesem Text.

20:30 Uhr: Wir kommen endlich dazu, den heutigen Tag aufzuarbeiten und besprechen noch ein paar Dinge bezüglich des Hausbaus.

21:30 Uhr: Nun ist Ruhe angesagt, ich werde noch ein wenig lesen und dann ins Bett verschwinden.

Das war die Premiere von WMDEDGT bei mir - Vielen Dank fürs Durchhalten beim Lesen! 
Gesammelt werden die anderen WMDEDGT hier bei Frau Brüllen.

1 Kommentar:

  1. Interessant zu lesen. Das mit der Stromablesekarte ging mir diese Woche auch so, erst zu spät, dann verloren, aber noch wiedergefunden ;-) Bis zum nächsten 5. LG Bibi

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