Sonntag, 29. Dezember 2013

20 facts about 2013 [Jahresrückblick2013]

Vor geraumer Zeit gab es auf Instagram und auch auf diversen Blogs die Möglichkeit, sich mit "20 facts about me" den anderen Nutzern und seinen Lesern vorzustellen. Auf diese Art möchte ich nun das Jahr 2013 Revue passieren lassen.

01. Es war ein sehr verrücktes Jahr, was sich schwer in "gut" oder "schlecht" einteilen lässt.
02. Wir konnten uns über neue Erdenbürger im Freundeskreis freuen und waren auf einer Hochzeit eingeladen (nun gibt es kaum noch unverheiratete Paare in unserem Freundeskreis).
03. Leider hatten wir auch einen Trauerfall in der Familie zu verschmerzen.
04. Ich habe im September eine neue Arbeit angefangen, die mir sehr viel Freude bereitet und auf der ich angekommen bin.
05. Wir haben unser Haus aufs Papier gebracht, die Scheune ausgeräumt und teilweise abgerissen und den Vertrag für die neue Küche unterschrieben.
06. Wir waren recht wenig an den Wochenenden unterwegs, und haben gerade im 2. Halbjahr die Wochenenden auf der Baustelle und für bewusste Familienzeit genutzt.
07. Wir hatten zwei schöne Ostseeurlaube, einmal nur zu dritt im April und einmal zusammen mit den Lieblingsfreunden Ende August.
08. Ich habe meine Ausbildung zum ehrenamtlichen Hospizhelfer abgeschlossen. Durch die Ausbildung und die Mitarbeit im Verein habe ich viele liebe Menschen kennengelernt.
09. Wir durften den 70. Geburtstag meiner Oma feiern.
10. Ich habe recht wenig gelesen und auch wenig Bücher gekauft.
11. Ich hatte kurzzeitig einen Gewerbeschein, merkte dann aber sehr schnell, dass sich Nähen als Nebengewerbe, Alltag und Arbeit nicht vereinbaren lassen.
12. Das Nähen an sich ist nach wie vor die beste Möglichkeit, für mich zu entspannen und abzuschalten.
13. Das CasoubonKind entwickelte sich in diesem Jahr rasant schnell - auf einmal ist aus ihm eine kleine Persönlichkeit geworden, der fast windel- und vollkommen schnullerfrei ist (Jippieh!)
14. Mehrere Versuche regelmäßig laufen zu gehen, scheiterten am Alltag - 2014 soll das aber besser werden! (Vorsatz Nr. 1)
15. Ich wurde Patentante von einem entzückenden kleinen Mädchen.
16. Wir hatten wundervolle Momente mit lieben Freunden, konnten am Leben unserer Lieben teilnehmen, sind gemeinsam durch stressige/ schöne/ lustige/ anstrengende/ schwierige Zeiten gegangen. Dieses Jahr hat uns wieder einmal mehr gezeigt, dass man sich nicht räumlich nah sein muss, um einander nah zu sein. Dennoch sind wir im Laufe des Jahres in der alten neuen Heimat endlich angekommen und konnten uns mit manchen Situationen im Freundeskreis aussöhnen, die uns in 2012 noch beschäftigt oder gar verletzt haben.
17. Der Beste hatte auf Arbeit ziemlich zu kämpfen und bekam nur schwer den Kopf Zuhause frei. Ich hoffe, dass wir im neuen Jahr Möglichkeiten für Ihn finden, mit denen er besser abschalten kann (Vorsatz Nr. 2).
18. Ich war dieses Jahr wieder auf ein paar Konzerten unterwegs, u.a. 2x bei Felix Meyer, den Sportfreunden Stiller und Pe Werner.
19. Wir hatten das Gefühl, dass die Zeit nur so rast - war es nicht erst gestern, dass wir das Jahr begonnen haben? Im Alltagstrubel /-wahnsinn fiel es uns relativ schwer, inne zu halten und Momente bewusst zu genießen. Immer auf dem Sprung, immer in Aktion, immer auf der Suche nach Technik, um die Momente festzuhalten. Für das kommende Jahr wünsche ich mir schlicht etwas Entschleunigung (Vorsatz Nr. 3).
20. Haben wir es nicht geschafft, ein kinderfreies Wochenende zu verbringen. Wir hatten eins geplant und wollten nach Kassel fahren, aber dann war es das Wochenende an dem die Oma vom Besten beigesetzt wurde und da wollten wir lieber bei der Familie bleiben. Außerdem war unser Hauptziel das Museum für Sepukralkultur und danach stand uns einfach nicht der Sinn. Ich hoffe, dass wir es vor Baubeginn noch nachholen können.



Dezember 2013

Da wir heute zu einem kleinen Silvesterurlaub aufbrechen, den ich weitesgehend ohne Handy verbringen werde, kommt der Rückblick für diesen Monat bereits heute.

Gelesen
Weihnachtsgeschichten. Aber auch nur sehr wenige. Keine Zeit :(.

Gesungen
Weihnachtslieder

Gehört
"Frau Holle" gesungen vom CasoubonKind - entweder hat er die CD begleitet oder er hat während des Spielens gesungen - genützt hat es allerdings wenig :(.

Getrunken
Eine Tasse Feuerzangenbowle auf fast nüchternen Magen innerhalb von 10 Minuten kurz vor Beginn unserer Weihnachtsfeier. Ich hatte schon bessere Ideen ;).

Gegessen
 Viel zu viel. Wie immer zu Weihnachten :).

Gekocht
U.a. eine leckere Gulaschsuppe zum Geburtstag des kleinen Mannes.

Gekauft
Neben den typischen Sachen wie Weihnachtsgeschenken, Lebensmittel, etc. habe ich bei Susalabim einen Trauerengel gekauft, den wir als Erinnerung an die verstorbene Oma vom Besten mit in den Baum gehängt haben.

Gefreut #1
Dass das CasoubonKind bei der U7a wunderbar mitgemacht hat.

Gefreut #2
Über tolle Geschenke für das CasoubonKind.

Gefreut #3
 Dass das CasoubonKind allen Unkenrufen zum Trotz in seinem neuen großen Bett einschläft. Zwar findet er im Laufe der Nacht lautlos (nicht wie hier ;). den Weg zu uns ins Bett, aber dass ich abends im Bett wieder lesen kann, erscheint mir als ein riesengroßer Luxus.

Gelacht
Reichlich.

Geärgert
 Über Kopfstress.

Geschafft#1
Beim Bäcker vor der Auswahl der belegten Brötchen zu stehen, bewusst festzustellen, dass Schinken aus ist und dann voller Überzeugung ein belegtes Brötchen mit Schinken zu bestellen.

Geschafft#2
Am 18.12. Dezember festzustellen, dass ich mir doch extra einen Adventskalender für die Arbeit gekauft hatte, den aber total vergessen habe ...

Geschockt
 Hat uns die Nachricht, dass sich Freunde von uns getrennt haben.Geschockt deshalb, weil wir es von ihnen niemals erwartet hätte, dass da holtierdiepolter einer auszieht ...

Genäht
Ganz viele Toffee nosed friends, die inzwischen alle ein neues Zuhause gefunden haben, 2 Shirts für meine Jungs, Halssocken, eine Amelie, Kleinkram, Baggerkissen ...

Samstag, 28. Dezember 2013

Toffee nosed friends

Einer meiner absoluten Lieblingsblogs ist der von Frau ... äh ... Mutti - ich mag Ihre frische Art zu schreiben und schaue mir sehr gerne Ihre Nähwerke an. Schockverliebt habe ich mich umgehend in ihre Toffee nosed friends.

Nachdem ich bei einem Gewinnspiel kein Losglück hatte, habe ich mir bei Farbenmix das Schnittmuster gekauft und habe in meiner vorweihnachtlichen Urlaubswoche eine ganze Herde dieser reizenden Tiere genäht, um sie an Weihnachten lieben Menschen zu schenken.

Wäre es nicht Dezember gewesen, hätte nicht der Geburtstag des kleinen Mannes und Weihnachten vor der Tür gestanden, es wären sicherlich noch mehr Tiere geworden ;). So aber musste ich mich noch auf andere Dinge konzentrieren.


Wie man an der Anzahl schon erahnen kann, am meisten hat es mir der Hund angetan, weswegen ich den braunen mit den Ballons auch umgehend nach Befüllen mit der Bastelwatte adoptiert habe. Die Reststoffe sind alle von der Zirkusdecke, die der kleine Mann zum Geburtstag bekommen hatte.


Der braune Stoff war irgendwann mal in einem Butt*nette Überraschungspaket und hatte mir gar nicht zugesagt - aber für den Hund passt er perfekt. Und ist irre weich.



Der blaue Stoff war mal eine Art Tischdecke, den Blümchenstoff habe ich von einer guten Bekannten bekommen, als sie ihren Stoffschrank ausgemistet hat.



Für eine befreundete Familie von uns gab es für jedes Familienmitglied ein Tierchen.


Für die Mama und die Tochter eine Katze.


Für den kleinsten einen Bären.



Für den großen Sohn einen Hund.



Und für den Papa ein Huhn.
(Ich wollte unbedingt einmal alle Tiere ausprobieren und da blieb für ihn nur noch dieses Tier übrig - er hat es zum Glück mit Humor genommen ;).)


Auch hier wurden lang gehütete Schätze verarbeitet - der gelbe Leinenstoff war im vorherigen Leben eine Tischdecke, die ich fürs Nähen von meiner Mama bekommen habe.

Der Kauf von diesem Schnittmuster hat sich auf jeden Fall für mich gelohnt, es werden sicherlich nicht die letzten Exemplare gewesen sein, die Ihr hier zu sehen bekommt.

Freitag, 27. Dezember 2013

Anscheinend ...

... war ich brav, denn ich habe wunderschöne Geschenke bekommen.

Es gab Verstärkung in der Weihnachtsmannsammlung.

Und auch unsere Krippe durfte sich über Nachwuchs freuen.


Nachtrag Geburtstag

Das letzte Adventswochenende stand im Hause Casoubon ganz im Zeichen des Geburtstags des kleinen Mannes.


 

 Es gab zwei Geburtstagsshirt (wegen der Kleckergefahr ;) ), die allerdings noch viel Platz zum Reinwachsen bieten.



Ihr konntet es in den letzten Wochen mitverfolgen, der kleine Mann bekam von uns eine Zirkus-Kuscheldecke, die allerdings gar nicht so kuschelig (im Sinne von warm ;) ) geworden ist und daher eher als Tagesdecke das neue Bett ziert.


Auf dem Bild ist tatsächlich ein Faden zu sehen *grr*.

Die Entstehung der Decke kann *hier*, *hier*, *hier* und *hier* nachverfolgt werden.


Von den verschiedenen Kuchen ich leider keine weiteren Bilder gemacht - es gab einen Papageienkuchen, der unerwartet naß und kompakt war, verunglückte Apfelmus-Minis allerdings in der großen Guglhupf-Form, einen Selterwasserkuchen mit Schokoguss (blöd, wenn man eigentlich nur einen Boden aus Selterwasserteig machen möchte, sich aber nicht fragt, warum a) bei dem Rezept ein Kastenformkuchen abgebildet ist und b) in die eigentlich kleine Menge Teig, die man braucht, 4 Eier reinkommen. Also habe ich den Rest in eine kleine Guglhupf-Form getan und mit gebacken. 

Aus dem Selterwasserboden wurde ein "Rutschkuchen". Der Beste wünscht sich schon seit geraumer Zeit einen schlichten Puddingkuchen mit einem Schokoguss, wie ihn seine Oma immer auf ihren Schokoladenkuchen macht (da allerdings ohne Pudding) - das Rezept für den Guss habe ich abgefragt, allerdings besteht da auch noch Verbesserungsbedarf, so wie bei ihr ist er mir nicht gelungen. Tja, und dann war es auch so, dass der Guss auf dem Pudding nicht gehalten hat, d.h. als ich ihn geviertelt habe, hat sich der Guss verselbstständigt. Deswegen wurden um den Kuchen herum Tassen verteilt, die das Rutschen verhindern sollten und er wurde ad hoc geschnitten. Zum Geburtstag vom Besten werde ich mein Glück nochmal versuchen.

Diese vier Kuchen hatte ich als erstes zubereitet und war schon leicht frustriert, weil überall etwas schief gegangen war bzw. sie anders geworden waren, als erwartet. 
Versöhnt wurde ich dann mit dem leckeren Weihnachtskuchen von Frische Brise  und Apfel-Brownie-Muffins von den Küchenzaubereien. Letztere waren so richtig schön schokoladig, allerdings ging dadurch zum einen der Apfelgeschmack unter und zum anderen waren die Muffins den süßen Gäste zu herb ;).

Seid lieb gegrüßt
Bine

Montag, 23. Dezember 2013

Frohe Weihnachten!

Wir haben dieses Jahr das 1. Mal einen Weihnachtsbaum und obwohl es im Vorfeld schon seit Jahren Diskussionen gab, was dann mal an unseren Baum darf, was auf gar keinen Fall geht und was unbedingt sein muss, verlief das gestrige Schmücken dann doch unerwartet harmonisch. 

Das könnte aber auch daran gelegen haben, dass der Beste die meiste Zeit alleine schmückte, weil sich meine Wenigkeit auf der Suche nach den genähten Weihnachtskugeln befand. Nachdem ich so ziemlich jeden Schrank 2x durchwühlt hatte, dabei einige verloren geglaubte Gegenstände fand, aber nicht das Gesuchte, wurde ich dann endlich in der Kiste mit den OSTERsachen fündig *grr*.





Ich wünsche euch ein wunderschönes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage im Kreis Eurer Lieben und einen fulminanten Start in das neue Jahr!
 

Samstag, 21. Dezember 2013

3 Jahre ist es her ... [Bonus]

..., dass ich bei meinem Frauenarzt angerufen habe und dann doch die geplanten CTG-Termine absagte :).

Freitag, 20. Dezember 2013

Mit 3 Jahren ...




... ist man ein freundliches Kind
... wog man bei der U7a 12,8 kg und war 94cm groß
... trägt man Kleidergroße 92/ 98 mit Tendenz zur 98
... sagt man "Pumpel" statt "Kumpel"
... fragt man schon mal "Willst du mein Pumpel sein?"
... hat man es faustdick hinter den Ohren
... kuschelt man irre gerne vor/ während/ nach dem Einschlafen
... ist das mit dem Essen immer noch so eine Sache
... weint man nicht mehr die ganze Zeit beim Haare waschen, sondern erst, wenn das Shampoo ausgewaschen wird
... kneift man, um seine Zuneigung auszudrücken und fragt dann "Macht das Spaß?"
... kann man schon gut mit Messer und Gabel umgehen
... malt/ stempelt/ knetet man gerne
... muß man dem Papa immer mal was schreiben
... ist man jetzt auch manchmal ein Mama-Kind (YES!)
... ist man sehr wissbegierig und kann sich ganz vieles merken
... ist man gesundheitlich recht robust
... schaut man sehr gerne Tierfilme
... baut man gerne Boote, Türme, Schuhe (!) aus Duplosteinen
... hat man irre viele Schle*chtiere und merkt sofort, wenn eins fehlt
... hat man nur noch Nachts eine Windel
... ist man schnullerfrei (YES!)
... hatte man schonmal einen "Pumpel" zum Übernachten da
... diskutiert man gerne
... guckt man seit neuesten gerne den "großen Elefanten"
... ist man manchmal ein richtiger Komiker
... kann man sich wie ein kleiner General hinstellen und ohne Atem zu holen der Mama die Welt erklären, z.B., dass man Bauchschmerzen hat und deswegen jetzt ins Krankenhaus muss, weil man dort dann von einem "Orzt" "opteriert" wird (wobei das Kind Bauchschmerzen nur vom Erzählen kennt).
... kann man sich auch schon für Spiele, wie "Obstgarten", "Memory" oder "Uno" begeistern (letzteres nach besonderen Regeln, die sich immer ändern ;) )
... hört man gerne Hörspiele
... sagt man "Mama, du bist pomisch (statt komisch), aber nicht böse."
... bekommt die Mama auf den Satz "Ich habe dich lieb" die Antwort: "Ich hab dich böse."
... bekommt das Wort "Kanalratte" eine ganz andere Bedeutung, wenn man das "K" nicht aussprechen kann
... schauen beim Schlafen grundsätzlich beide Füße unter der Decke raus, Zudecken nützt nicht viel, bereits nach kurzer Zeit haben sie wieder den Weg nach draußen gefunden

... ist dies der letzte Post, auf dem man das Gesicht des kleinen Mannes erkennen kann ;).


Donnerstag, 19. Dezember 2013

3 Jahre ist es her ... [Part 2]

..., dass sich meine Eltern zusammen mit meiner Oma auf den Weg gemacht haben, um mich in Krankenhaus zu besuchen. Es war ein ruhiger Nachmittag (wir erinnern uns, ich durfte mich nicht aufregen ;) ). Eigentlich hatten wir für diesen Nachmittag Karten für das Weihnachtsprogramm von Gerhard Schöne, die wir aber aufgrund meines "Zustandes" an Freunde weitergegeben hatten.

Nachdem sich meine Eltern und meine Oma wieder auf den Weg Richtung Heimat gemacht hatten, haben der Beste und ich noch ein paar Dinge bezüglich Weihnachten besprochen und gerade als wir dabei waren, uns zu verabschieden, kam eine junge Ärtzin und bat uns zum Gespräch in ihr Sprechzimmer. Das war schon ungewöhnlich, durfte ich doch in den letzten Tagen mein Bett nur verlassen, wenn es frisch bezogen wurde oder ich ins Bad musste. Die Ärztin teilte uns mit, dass sie den Blutdruck nicht in den Griff bekommen und dass sie sich deswegen entschieden haben, den Grund der Schwangerschaftsvergiftung - die Schwangerschaft - zu beenden. Sie würden sich am kommenden Morgen noch einmal beraten, aber an und für sich stand das Ergebnis schon fest - Kaiserschnitt. Wir mussten jede Menge Papiere unterschreiben, dass ich über XY aufgeklärt wurde und dann wurden wir entlassen. In dem Moment ging es mir richtig schlecht, ich weinte, obwohl ich nun wusste, dass wir am kommenden Tag unser Kind in den Armen halten würden. Aber dennoch fühlte ich mich um die normale Geburt betrogen. Ich hatte Verständnis, dass es aus medizinischen Gründen nicht möglich war, dennoch haderte ich mit der Entscheidung der Ärzten.

Der kommende Tag brachte keine Planungsänderung - ich sprach mit dem Anästhesisten, unterschrieb weitere Papiere und rief den Besten an, als der Termin für den Kaiserschnitt feststand. Nebenbei "plauderte" ich per SMS mit einer sehr guten Freundin, die nicht nur eine der Paten unseres Kindes werden sollte, sondern auch schwangerschaftsbedingt das Sofa hüten musste (und es sollte noch über 4 Monate dauern, bis ihre Zwillinge auf die Welt kommen sollten). Ich hatte mich mit dem Kaiserschnitt abgefunden und fand es schon irgendwie witzig, dass ich wusste, dass unser Kind bald auf die Welt kommen würde und ihr harmlos meinen Klinikalltag berichtete, darüber dass ich noch kein Frühstück hatte und ständig Leute kamen, die etwas von mir wollten - sie war richtig empört über meinen "Streß" und dass ich nun doch endlich mal etwas essen müsse ... Auch andere Freunde fragten zufällig an diesem Morgen, wie es mir ging und ob es Neuigkeiten gäbe - nein, alles wie gehabt, mir gehts eigentlich ganz gut, danke der Nachfrage :). Einzig die Lieblingsfreundin wusste seit dem Vorabend Bescheid und gab Trost und Zuversicht. Allerdings wurde sie dann erheblich auf die Folter gespannt, da sie den genauen Termin für den Kaiserschnitt wusste und ab dem Moment Zuhause wie auf Kohlen saß, dass wir uns mit guten Nachrichten wieder melden.


Die Erinnerung an den Kaiserschnitt an sich ist nach wie vor präsent, aber mit den Details werde ich euch verschonen ;). Es war einfach skuril - von jeder Seite kam eine Schwester, plauderte mit mir, fragte etwas, es wuselte um mich herum (in meiner Erinnerung waren mindestens 10 Leute in dem OP), die Schwestern plauderten untereinander, es gab großes Gelächter, als der Kinderarzt den Raum betrat (es gab da einen bestimmten Grund, aber den habe ich dann doch vergessen), irgendwann war der Beste da und kurze Zeit spät hörten wir den 1. Schrei von unserem Kind. Ich weiß noch, dass eine junge Schwester uns fragte, ob es stimmt, dass es ein Junge ist - was wäre wohl gewesen, wenn wir darauf "nein" gesagt hätten?
Woran ich mich nicht mehr erinnern kann, ist die Zeit nachdem der Beste mit unserem Kind den OP verlassen hat. Irgendwann waren wir wieder zusammen, wir wurden gefragt, wie der kleine Mann heißen soll und es kamen die ersten Glückwünsche der Schwestern. Irgendwie waren diese ersten Minuten mit dem kleinen Mann zeitlos, es gab im Grunde nur uns drei. Immer wieder musste ich die kleine Hand anfassen, physisch merken, dass der kleine Mann wirklich da war.

Nachdem wir wieder in unserem Zimmer waren, das wir zu zweit verlassen hatten und das wir nun zu dritt bewohnen würden (der Beste ist nach der Geburt mit ins Zimmer gezogen und konnte mich so sehr gut unterstützen, gerade beim nächtlichen Wickeln war ich doch sehr wackelig auf den Beinen), riefen wir natürlich als erstes unsere Eltern* und meinen Bruder an und unterrichteten per SMS die engsten Freunde und Familienmitglieder und schauten immer wieder unseren kleinen Mann an, konnten kaum begreifen, dass er nun wirklich auf der Welt war, und uns zu Eltern machte (das war übrigens die Reaktion des Besten, als ich vom Frauenarzt kam und ihm bestätigen konnte, dass der Schwangerschaftstest recht hatte: "Wir werden Eltern!" So weit war ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht ;).). Der Beste rief auch die Lieblingsfreundin an, die schon damit gedroht hatte, dass sie sich jetzt gleich in ihrem Arztkittel ins Krankenhaus schleicht, um herauszufinden, ob alles gut gegangen war :).

Wir waren irre erleichtert, dass wir beide die OP gut überstanden hatten und dass es dem kleinen Mann gut ging. Er galt zwar medizinisch noch als Frühchen, war aber sehr gut entwickelt und bereit die Welt außerhalb seiner Bauchhöhle kennenzulernen (auch das brachte eine gewisse Erleichterung, da das Krankenhaus über keine eigene Kinderstation verfügte und wir im schlimmsten Fall in eine andere Klinik hätten verlegt werden müssen).

So war das damals - und nun wird der kleine Mann morgen schon 3 Jahre. Ich werfe eine Münze in das Phrasenschwein und sage: "Mir kommt es so vor, als wäre es erst gestern gewesen, dass er auf die Welt gekommen ist."

* Meine Mama hatte uns damals im Verdacht, dass wir schon bei Ihrem Besuch am Vortag davon gewusst haben - nein, wir haben es wirklich erst danach erfahren und haben es auch nicht geahnt! :)


Dienstag, 17. Dezember 2013

Countdown [Teaser und 1. Geschenke]

In einer Woche ist Weihnachten!

Dank meiner Urlaubswoche bin ich eigentlich ganz gut im Nähplan. Allerdings fehlen mir die zwei Tage, an denen ich das CasoubonKind Zuhause gelassen habe - diese zwei Tage waren aber richtig schön, wir hatten richtig viel Zeit miteinander zu spielen, zu kuscheln, vorzulesen und zu basteln. Das geht im normalen Alltagstrubel leider etwas unter. Aus diesem Grund habe ich die Tage auch genießen können und arbeite das übrig gebliebene nun noch auf.

Das ist das geheimste Projekt, was mich auch noch ein wenig auf Trab halten wird, da zwar ein Ende in Sicht ist, aber davor noch viele kleine Schritte liegen.Ich bin schon irre gespannt, ob es den Beschenkten gefallen wird (also, ICH würde mich wie ein Schnitzel freuen ;).)

Man konnte es letzte Woche schon erahnen - ich bin voll und ganz dem Charme der Toffee nosed friends von Frau ... äh ... Mutti erlegen. Vor allem haben es mir die Hunde angetan. Der mit den Luftballons ist dann auch MEINER! Der helle daneben mit den blauen Sternen ist bereits überreicht. (Die ganze Herde zeige ich euch nach Weihnachten, wenn alle ein neues Zuhause gefunden haben.)


Für mein kleines Patenkind habe ich eine Tunika genäht.

Schnitt: Amelie
Stoff: St*nzo
 
 Außerdem gab es für sie und ihren großen Bruder noch eine Halssocke.


 Entwarnung kann ich an der "Deckenfront" geben. Auch wenn ich letzte Woche gar nicht danach aussah, bin ich am Donnerstag sehr gut vorwärts gekommen und konnte die Decke gestern abend beenden. Es gibt noch eine Schwachstelle, die ich diese Woche noch ausmerzen werde und dann hoffe ich, dass sie dem Kind gefällt :).

Montag, 16. Dezember 2013

3 Jahre ist es her ... [Part 1]

..., dass ich von der freundlichen Krankenschwester meines Frauenarztes mit den Worten "Ihnen steht das Wasser ja bis ins Gesicht" begrüßt wurde. Die darauffolgende Auswertung meiner Urinwerte und das Messen des Blutdruckes ließen die Schwester immer hektischer werden, und als sie dann sagte "Wir müssen jetzt schnell schauen, ob mit dem Kind alles in Ordnung ist." dämmerte mir langsam, dass dieser Tag unerwartet enden würde. Das CTG zeigte keinerlei Auffälligkeiten, weswegen ich mich recht schnell wiederentspannen konnte und bereits im Kopf durchging, was ich noch alles erledigen sollte und dass ich nun endlich mal die Weihnachtskarten schreiben sollte.

Ich wagte kaum meinen Ohren zu trauen, als ich meinem Frauenarzt nach dem CTG gegenüber saß und dieser mir erklärte, dass meine Werte sehr ersorgniserregend seien und dass er mich bereits in der Klinik angemeldet hatte und dass ich bitte direkt dorthin fahren sollte. Außerdem sagte er noch beim Verabschieden: "Frau Casoubon, wir werden uns schwanger nicht mehr sehen, bitte vereinbaren Sie dann für das neue Jahr einen Termin für die Nachsorgeuntersuchung." In diesem Moment dachte ich als erstes: "Willst du mich verar*****? Ich habe noch nicht einmal Windeln gekauft." und als zweites "Ich habe noch CTG-Termine bis Mitte Januar - die werde ich auch wahrnehmen." und schließlich "Ich soll heute ein Kind bekommen?".

Als ich die Praxis verlassen habe, führte mich mein erster Weg direkt in einen Drogeriemarkt, wo ich zwei Packungen Windeln gekauft habe - obwohl ich das sehr übertrieben fand und nach wie vor den Vorsatz hatte, dem Frauenarzt zu beweisen, dass er sich getäuscht hatte.

Ich fuhr nach Hause und packte ein paar Sachen für die Klinik zusammen. Es wäre natürlich einfacher gewesen, die bereits fertig gepackte Kliniktasche mitzunehmen, aber die brauchte ich ja noch, wenn ich dann wirklich zur Entbindung ins Krankenhaus musste - diese Einweisung in die Klinik sah ich nur als kurze Etappe und ich war mir sicher, dass ich recht schnell wieder Zuhause sein würde. Trotzdem packte ich die Weihnachtskarten sicherheitshalber mit ein, man weiß ja nie, wieviel Zeit ich mit Warten verbringen würde. Bevor ich das Haus verließ, rief ich den Besten auf Arbeit an und teilte ihm mit, dass ich mal kurz in die Klinik müsste, er sich aber keine Sorgen machen solle. Bei ihm brannte es damals auf Arbeit und gerade an diesem Donnerstag hatte er wichtige Besprechungen und stand erheblich unter Strom - mein Anruf brachte da leider keine Besserung, im Gegenteil, er wurde hibbelig, gar geburtsfreudig und es dauerte keine Stunde, da eilte er ins Krankenhaus (wo er von mir mit den Worten "Ich bekomme heute kein Kind!" begrüßt wurde).

Ich für meinen Teil stieg in die Straßenbahn und fuhr damit ins Krankenhaus. Aus diesem Grund kam es mir auch recht absurd vor, als ich nach Ankunft auf der Station nur noch liegen durfte, über eine Stunde am CTG hing und dann ein Zimmer zugewiesen bekam. Im Gespräch mit einer Ärztin wurde mir auch mitgeteilt, was der Grund meiner Einweisung war - ich hatte eine lehrbuchhafte Präeklampsie. Nun galt es meinen viel zu hohen Blutdruck in den Griff zu bekommen - ich sollte zur Ruhe kommen, mich nicht aufregen und entspannen. Gar nicht so einfach, denn in "Spitzenzeiten" kam alle 30 Minuten eine Schwester zum Blutdruck messen, ging zur Auswertung, kam mit einem Medikament zurück und kam nach 30 Minuten zum Messen wieder, ging zur Auswertung, kam mit einem anderen Medikament wieder,kam nach 30 Minuten zum Messen, usw.. Eine Schwester stellte die These auf, dass ich wahrscheinlich eine Weißkittel-Hypertonie habe, die bewirken würde, dass mein Blutdruck hoch geht, sobald eine Schwester oder ein Arzt mein Zimmer betrat... Eine andere setzte sich vertrauensvoll auf mein Bett und fragte mich, ob Zuhause alles in Ordnung sei und ob ich mich auf das Kind freuen würde... Alles wenig hilfreich.

Nach 2 Tagen war klar, dass der Blutdruck nicht runtergehen würde und dass ich auf jeden Fall bis nach Weihnachten in der Klinik bleiben müsste. Nun ließen auch die häufigen "Besuche" der Schwestern nach und ich kam tatsächlich zur Ruhe und konnte endlich am Stück Weihnachtskarten schreiben ;). Außerdem las ich "Krieg und Frieden" von Tolstoi - dieses Buch hatte ich mir extra für den Mutterschutz vorgenommen (es gab übrigens auch Schwestern, die diese Lektüre als zu aufregend befanden).

Ich bekam viel Besuch von lieben Freunden, meiner Familie und auch der Beste verbrachte viel Zeit in der Klinik, und war mir damit eine große Hilfe, da ich nach wie vor strikte Bettruhe hatte und lediglich aufstehen durfte, wenn das Bett neu bezogen wurde, um auf Toilette zu gehen oder mich zu waschen. Zum Frühstück und zum Abendbrot gab es auf der Station ein Buffett, zu dem die frischen Mamas ihre Babies schoben, sich ihr Essen zusammenstellten und dann wieder auf ihre Zimmer gingen. Ich habe diesen Raum in den ersten Tagen nicht zu Gesicht bekommen (dabei liebe ich Buffetts ;)) - am Morgen kam eine Schwesternschülerin, der ich sagte, was ich gerne essen und trinken würde und am Abend war der Beste da, und hat mit mir zusammen gegessen.

Wie es weiterging und wie es kam, dass wir in 4 Tagen den 3. Geburtstag von unserem kleinen Mann feiern dürfen, verrate ich euch in den kommenden Tagen :).

(Nun muss ich erstmal emotional wieder runterfahren, die Erinnerung an diese Zeit wühlt mich immer wieder auf. Aber ich bin froh, dass ich das Ganze jetzt das 1. Mal niedergeschrieben habe, um es vor dem Vergessen zu bewahren.)

Donnerstag, 12. Dezember 2013

12 von 12 [Dezember20Dreizehn]

Inzwischen ist es eine feste Tradition im Hause Casoubon geworden, jeden 12. des Monats in Bildern festzuhalten. Da ich diese Woche Urlaub habe, verbringe ich die viel Zeit im Nähzimmer und versuche unsere Geschenkeliste abzuarbeiten.

6:40 Uhr - Puuh, die Nacht war zu kurz, ich brauche erstmal einen starken süßen Schwarztee.

6:50 Uhr - Kurz aufhübschen :).

8:10 Uhr - Auf dem Rückweg vom Friseur im Kaufmannsladen Zwischenstopp gemacht.

8:30 Uhr - Das CasoubonKind stellte letztens fest "Ich brauch mehr Steine.", zum Glück ist bald Geburtstag/ Weihnachten - da kann ihm dieser Wunsch erfüllt werden.

9:30 Uhr Nach dem Frühstück habe ich mich ins Nähzimmer verzogen, in der Hoffnung, meinen ambitionierten Plan für heute wenigstens annähernd zu schaffen.


12:45 - Mittagspause!

Es wurde natürlich nicht nur genäht, ich habe das Kind abgeholt, mit ihm kurz gespielt, bis der Papa ihn angeholt hat, um mit ihm im Krankenhaus die Oma zu besuchen. Danach dann ein bissel Haushalt.

16:30 Uhr - ein Luxusmoment - einfach mal 10 Minuten innehalten, die Ruhe genießen und Kraft tanken.

Danach hatte ich unerwartet motivierende Hintergrundmusik beim Aufräumen, Abendessen vorbereiten, Wäsche machen, etc. ...

Noch etwas fertig gestellt, bevor meine Zwei wieder gekommen sind.

Danach ganz normales Abendprogramm :). Nun Ruhe. Und vielleicht noch ein bissel nähen.

Bei Caro findet Ihr wie immer die anderen Teilnehmer von "12 von 12".

Dienstag, 10. Dezember 2013

Countdown [Teaser]

Puh, es sind nur noch 2 Wochen bis Weihnachten. Seid ihr im Zeitplan? Ich sehe noch kein Licht am Ende des Tunnels, denke aber, dass ich aufgrund von meinem Urlaub in dieser Woche doch noch das eine oder andere fertig bekomme. Große Sorgen bereitet mir noch die Decke für das CasoubonKind, die muss ich auf jeden Fall diese Woche voranbringen, damit es nicht doch noch eine "Streßdecke" wird.

Hier nun wieder ein paar Impressionen vom Nähtisch.






Montag, 9. Dezember 2013

Speiseplan [Spielereien]

Heute gibt es als Vorspeise zwei gebratene Eier.


Gefolgt von einer Forelle mit frischen Pommes.


Und zum Nachtisch dürfen Sie sich aus unserem reichhaltigen Tee-Sortiment einen Tee aussuchen.


Diesen servieren wir dann gemeinsam mit ein paar Keksen.


(Filz-Lebensmittel für die Kinderküche in der Kita)










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