Samstag, 27. Juni 2009

Sachsenlauf 2009

Heute Vormittag starteten wir Richtung Coswig, haben unterwegs die Lieblingsfreundin vom Volleyball-Vereinsfest abgeholt und dann ging es erstmal erstaunlich langsam weiter. Grund dafür waren mehrere Baustellenampeln und daraus resultierende längere Wartephasen. Ich wurde zunehmend nervöser, da ich eine kleine Liste im Kopf hatte, was ich vor dem Lauf noch dringend tun wollte (auf Toilette gehen, Unterlagen holen, aufwärmen, FR einstellen …). Zum Glück fanden wir direkt an der Schule einen Parkplatz und konnten somit alle Dinge völlig entspannt erledigen.

Da ich die Lieblingsfreudin überredet hatte, mitzulaufen und sie dafür auf Volleyball spielen verzichtete, entschied ich mich relativ zeitig, jegliche Zeitambitionen Zeitambitionen sein zu lassen und den Lauf mit ihr gemeinsam zu bestreiten.


Als erstes ging es 2000m bergauf, danach folgte eine hügelige Waldrunde. Aufgrund des schlechten Wetters in den letzten Tagen war es teilweise richtig schlammig und riesige Pfützen versperrten den Weg. Irgendwann fand ich es zu anstrengend mir einen Weg drumherum zu suchen und so bin ich dann immer direkt durch die Mitte (das war toll!).



Dieses Jahr gab es drei Verpflegungspunkte, die wir außer den letzten auch zum Trinken nutzten (letztes Jahr war es, glaube ich, nur einer). Auch das Ganze drumherum auf der Strecke war super organisiert, es gab ausreichend Streckenposten und auch im Wald gut sichtbare Markierungen.

Die letzten 500m gab es dann zahlreiche Zuschauer, die uns mit Applaus oder Krachmachern anfeuerten. 200m setzten wir noch einmal zu einem Schlussspurt an, auch angeheizt durch unsere Männer, die ihre Läufe schon erfolgreich absolviert hatten.

Die Laufzeit bewegt sich bei 1:18:XX, ist aber an dieser Stelle für mich nicht von Interesse. Der Lauf fühlte sich gut an und mir reicht es zu merken, dass ich schneller gekonnt hätte.

Für die Lieblingsfreundin war es das 1. Mal, dass sie an einem solchen Lauf teilgenommen hat und dafür hat sie sich prächtig geschlagen: sie ist alle Berge mitgelaufen und zwar ohne zu jammern oder zu fluchen. Sie wollte nicht einmal gehen, als sie Seitenstechen hatte. Wenn ich da an mich im letzten Jahr denke, kann ich nur meinen Hut vor dieser Leistung ziehen.




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