Mittwoch, 18. März 2009

Frustlauf wird zur Freude

Gestern abend bin ich ziemlich frustriert gestartet und hatte deswegen auch eine relativ hohe Geschwindigkeit (für meine Schneckenverhältnisse). Dieses hohe Tempo konnte ich überraschend lange halten und danach bin ich auch nur aus Vernunftsgründen langsamer geworden, da ich mir eine größere Runde vorgenommen hatte und Kräfte sparen wollte.

Der Schweinehund Rufus hat mich dann aber im zweiten Teil meiner normalen Runde überzeugt, dass diese auch ausreicht und dass ich die größere Runde beim nächsten Mal in Angriff nehme.

Hab dann auch nach dem Erreichen meines Startpunktes aufgehört und mit leichten Dehnübungen angefangen. Aber zufrieden war ich noch nicht und so habe ich meine Beine "überredet" noch einen kleinen Zusatz ranzuhängen.

Diese kleinen 3 Kilometer habe ich dann bewusst langsam angehen lassen und konnte sie inzwischen auch innerlich ausgeglichen richtig genießen. Rufus fands natürlich nicht so schick und hat die ganze Zeit geschmollt.

Am Ende kam raus:

Strecke: 8,6 km
Zeit: 1:01:39
Pace: 7:11

(An dieser Stelle fehlt mir für einen kurzen Moment so ein tolles Gerät, welches den Lauf genau aufschlüsselt und anzeigt, wie die Geschwindigkeitsverteilung während des Rennens war.)

Nach dem Lauf gab es noch ein paar Übungen vom Sportkurs (was nicht wirklich dazu beigetragen hat, dass sich die Laune von Rufus gebessert hat - aber da muss er durch) und ein ausgiebiges Dehnprogramm.

*Dem-Rufus-die-Ohren-zuhalt*Ich denke, ich werde in Zukunft bei der längeren Runde bleiben.

Ich merke seit dem "Wiedereinstieg", dass mir dasTraining ohne Plan mehr Freude bereitet. Mit den Plänen habe ich mich immer viel zu sehr unter Druck gesetzt und das Laufen nicht mehr genießen können.

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