Mittwoch, 30. Dezember 2009

Zwischen den Jahren

Leider waren die Laufsachen umsonst mit in die Reisetasche gewandert - nachdem ich den Darminfekt überstanden hatte, schloß sich gleich eine Erkältung an.

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Die letzten Tage des Jahres sind immer sehr gedankenlastig - es geht um das Versuchen, das alte Jahr versöhnlich abzuschließen und ihm das Prädikat "gut" oder "schlecht" zu verleihen. Bei 2009 fällt mir das sehr schwer.

Wir dürfen für viele Dinge dankbar sein.
Jahresbeginn mit den Lieblingsfreunden in Prag.
Ein Wochenende in London mit den Lieblingsfreunden.
Eine liebe Freundin kam aus den USA wieder.
Eine Woche Dänemark mit dem ehemaligen Jugendkreis aus der alten Heimat.
30. Geburtstag vom Besten.
Buchmesse in Leipzig als Mutter-Tochter-Tag.
Ein Wochenende in der Sächsischen Schweiz mit unserem alten Hauskreis.
Geburtstagspicknick mit vielen Freunden im Großen Garten.
70. Geburtstag von Opa.
Hochzeit von Freunden
Das Zusammenwachsen des neuen Hauskreises.

Urlaub im Harz.
Tolle Tage in Oldenburg.
Musicalbesuch in Hamburg.
Endlich wieder Ostsee gesehen.

Weihnachtskartenbasteln mit der Lieblingsfreundin.

Aber es gab auch Tiefen.
Ständige Selbstzweifel angesichts der anstehenden Prüfungen (praktisch von Januar bis September)
Unausgeglichenheit in der Prüfungszeit (sehr leidvoll für mein näheres Umfeld).
Keine Zeit für die Ehrenamtsarbeit.
Krankheit in der Familie.
Endgültige Verluste im Freundes- und Bekanntenkreis.
Tod einer lieben Freundin
Auseinanderbrechen ehemaliger Seelenverwandtschaften.

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2010 wird auf jeden Fall ein spannendes Jahr.
Ein paar "Ereignisse" des Jahres sind klar.
An erster Stelle der Prioritätenliste steht das Beenden des Studiums, am 20.05. möchte ich meine Magisterarbeit abgeben.
Im Juni gibt es eine große Feier ;o).

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Sportliche Ziele habe ich mir erstmal nicht gesteckt - im Moment möchte ich mich damit nicht "belasten" oder unter Druck setzen.
Eigentlich war ein Halbmarathon im Frühjahr geplant.
Es wird sich zeigen, wie sich eine Vorbereitung mit der Magisterarbeit vereinbaren läßt.

Einfach laufen gehen.
Ohne Druck.
Mit Freude.
Guter Musik.
Oder den Klängen der Natur.
Mit offenen Augen.
Neue Wege gehen.
Andere Ecken entdecken.
Mit mir im Einklang sein.

Mit nachdenklichen Grüßen verabschiede ich mich von 2009 und wünsche euch allen einen Jahreswechsel nach euren Vorstellungen und einen verheißungsvollen Start in das neue Jahr.

Die Bine

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Anders als geplant

Seit Freitag stehen die Laufschuhe still. Zum einen war das WE ziemlich vollgepackt, sodass keine Zeit zu einem gemütlichen Läufchen blieb (was ich aber als nicht so schlimm empfunden habe, da wir ziemlich viel Spaß hatten und viele liebe Menschen getroffen haben).

Diese Woche war nicht an Laufen zu denken, da ich seit Sonntag Abend flatterottrig veranlagt war. Da zudem starke Krämpfe im Bauchbereich dazu kamen, habe ich mich lieber an kamillelastigen Tee (BÄH!) gehalten.

Laufsachen werden dennoch für die Weihnachtstage mit eingepackt, ich hoffe, dass ich ab und zu früh ein kleines Läufchen durchs Dorf drehen kann.

Ich verabschiede mich an dieser Stelle für ein paar Tage und wünsche allen ein schönes besinnliches Weihnachtsfest !!!

Die Bine

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Schneeflöckchen Weißröckchen

Gestern abend war Weihnachtsfeier mit den Arbeitskollegen. Da es sich nicht lohnte zwischen dem Feierabend und dem Beginn der Feier nach Hause zu fahren, haben wir die Zeit mit einem Besuch des Weihnachtsmarktes überbrückt. Nach einer Stunde, gefüllt mit einem halben Meter Bratwurst und einer Handvoll Glühwein minus eins, ging es in den Irish Pub, wo es weiterhin feucht-fröhlich zu ging.

Das Aufstehen war heute morgen nicht so leicht, aber mein Wille den Schweinehund mit seinen 1000 Ausreden zu besiegen, war stärker als erwartet und so habe ich mich um 7 auf den Weg gemacht. Im Schneetreiben und mit dem geliebten Knirschgeräusch unter den Füßen ging es zu einer kleiner „Entgiftungsrunde“.

Strecke: 4,2km
Zeit: 0:32:10

Dienstag, 15. Dezember 2009

Ziel: Schneller duschen, als das Wasser abgestellt wird

Heute morgen stand wieder einmal der Vorsatz "früh laufen" auf dem Plan. Beim Aufwachen war ich auch noch motiviert und freute mich auf den Lauf. Aber wenn ich nicht sofort aufstehe und diesem guten Gefühl nachgehe, wird das nichts mit dem Lauf im Dunkeln - da fallen dem Schweinehund tausend Ausreden ein. So auch heute wieder :(. Also erstmal frühstücken, ein bissel was machen und dann ging es kurz vor um 9 los.

Der Lauf war an und für unspektakulär - zu Beginn hatte ich ziemlich schwere Beine, die sich aber mit der Zeit lockerten.

Strecke: 8,02km
Zeit: 00:58:46 (ich meine mich zu erinnern, dass ich diese Zeit auf dem FR gelesen habe - aus mir unbegreiflichen Gründen hat er leider den Lauf nicht gespeichert)

Stressig wurde es noch einmal nach dem Lauf, denn zu meinem Entsetzen hatten wir einen Zettel an der Haustür, dass uns wegen einer Störungsbehebung von 10-14 Uhr die Heizung- und die Warmwasserversorgung abgestellt werden muss - gelesen habe ich den Zettel 9:52Uhr - konnte aber zum Glück noch mit warmen Wasser duschen und Haare waschen ...

Sonntag, 13. Dezember 2009

3.Advent

*knirsch-knirsch-knirsch-knirsch-knirsch-knirsch*

Das war das Geräusch des heutigen Laufes - im hellerwerden des Tages ging es auf den jungfräulichen Schnee durch das Dorf zum Frühstück bei meinen Eltern.

Start: 7:30
Strecke: 6,2km
Zeit: 0:44:07

Freitag, 11. Dezember 2009

Telegramm

Entspannte 8,14km in 58:17 Minuten.

Sonntag, 6. Dezember 2009

Morgenlauf

Die Schlaflosigkeit am Morgen genutzt und eine kleine Runde vor dem Frühstück durch die Stadt gedreht, welche sich gerade von ihrem Schlafsand befreite.

Strecke: 4,42km
Zeit: 29 Minuten

Samstag, 5. Dezember 2009

Biathlon

Eigentlich wollte ich heute morgen laufen gehen, aber dann fiel mir nach dem Aufwachen ein, dass die Laufsachen auf dem Balkon auslüften und schon allein der Gedanke an die kalten Sachen ließ meine warme Bettdecke unbezwingbar schwer werden.

Also erstmal die Weihnachtsgeschenkejagd - in einer sehr guten Zeit wurden viele Treffer gelandet ;).

Am späten Nachmittag habe ich mich dann auf den Weg in den Großen Garten gemacht - zu Beginn ziemlich planlos, wo mich diese Runde hinführen würde. Langsam trabte ich durch die Dunkelheit und ließ die Musik auf mich wirken. Leider klingte sich der Player auf der zweiten Hälfte aus, sodass ich zunächst die Juke-Box im Kopf und dann das gleichmäßige Tripp-Trapp meiner Füße den Takt angaben.
Bei einem kurzen Abstecher nach Strehlen konnte ich die vielen weihnachtlich beleuchteten Fenster beobachten. Beim Spannen in fremde Gemütlichkeit geriet ich zweimal ins Stolpern, was ich aber zum Glück erfolgreich abfangen konnte.

Strecke: 6,02km
Zeit: 00:44:23

Achja, im Großen Garten brachte mich kurzzeitig ein Mann-Hund-Gespann aus dem Tritt, da in der Dunkelheit für mich nicht zu erkennen war, ob ich die beiden durch eine Leine verbunden sind. So musste ich kurz vor dem Hundehalter kurz anhalten, um zu erkneifen, dass er die gesamte Leine in der Hand hielt ;).

Ich wünsche allen einen schönen zweiten Advent.
Die Bine

Freitag, 4. Dezember 2009

Adventskalender-Sport

Wie es der "Jeden-Tag-Sport-im-Dezember-machen"-Vorsatz fordert, habe ich es mich gestern auf dem Trampolin ausgetobt. Es war deutlich zu spüren, dass ich lange nicht mehr gesprungen bin, es war irre anstrengend und heute auch deutlich in den Oberschenkeln zu spüren.

Heute habe ich das mit dem Sport irgendwie über dem Plätzchen backen, erste Geschenke einpacken und auf die laaaaange Reise zu **** schicken vergessen. Allerdings waren wir heute abend beim Silbermond-Konzert und das Wippen, Klatschen ist ja auch eine Art Sport ;-).

Mittwoch, 2. Dezember 2009

2. Dezember

Heute morgen zog es mich in den Großen Garten, obwohl ich diesmal eigentlich kein Baustellen-Hopping veranstalten wollte, wie bei den letzten Läufen. Im Moment werden Wege gebaut, Bäume verschnitten/ gefällt, Laub weggepustet, Bahnstrecke der Parkeisenbahn wird ausgebessert - kurz: es herrscht ein reges Treiben und gefühlte 80% meiner Laufstrecke sind gesperrt.

Das Spannende an der ganzen Sache ist, dass die Baustellen wandern und man nie weiß, ob der eingeschlagene Weg einen ans Ziel bringt oder man vor einem Bauzahn endet.

Es war ein sehr ruhiger Lauf mit schöner Musik und dem Genießen der Natur.

Strecke: 6,2km
Zeit: 42:54 Minuten

Dienstag, 1. Dezember 2009

Letzte Woche ...

... war ich zweimal unterwegs - waren zwar nur kleine Strecken, aber jedes Mal ein Sieg gegen den ollen Schweinehund Rufus.

23.11.2009: 4,9km in 36:19 Minuten
26.11.2009: 4,08 km in 33:00 Minuten

Ich habe mir vorgenommen im Dezember jeden Tag mindestens 30 Minuten Sport zu machen, als entweder zu laufen, Trampolin zu springen, schwimmen, radeln, Bodenquälübungen ... Bin gespannt, ob das funktioniert, heute wars erstmal nur der Entschluss ;).

Freitag, 20. November 2009

Verändert

Eine ungeplant lange Laufpause geht zu Ende - ohne es zu beschönigen oder mir besondere Ausreden einfallen zu lassen - ich war einfach FAUL - fest in Schweinehundhänden, der nicht einmal Gedanken an Laufen zuließ.

Am Montag ging es wieder los - zunächst auf eine kleine "Mal-sehen-ob-es-noch-geht"-Runde. Da ich am Dienstag einen kleinen Magen-Darm-Infekt hatte, wurde der geplante gestrige Lauf auf heute verschoben. Der Schweinehund ist noch sehr stark, aber nach und nach kommt die Lauffreude wieder zum Vorschein und wird den Schweinehund von seinem Thron vertreiben.

Heute waren es knapp 6km in 44 Minuten.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Back again

Hallo liebe Leser,

nach über einem Monat melde ich mich wieder zurück.

Was ist passiert?

Am 8.9.2009 erreichte uns die schockierende Nachricht, dass eine sehr gute Freundin unerwartet an einer heimtückischen Krankheit gestorben ist. Auf einmal steht das ganze Leben Kopf, man versucht zu begreifen und kann es dennoch nicht fassen. Zu unserer Trauer gesellte sich das Gefühl der Hilflosigkeit gegenüber ihrem Mann, den Kindern und ihrer Familie ...


Das Leben stand Kopf, aber leider nicht still - am 25.09. stand meine letzte Prüfung im Kalender. Tunnelblickartig versuchte ich meine Gedanken darauf zu richten und alles weitere - soweit wie möglich - auszuschalten. Laufen fiel als Ablenkung aus, da ich mir eine Verletzung am Fuß zugezogen hatte und 3 Wochen Laufpause verordnet bekommen habe. Wie auch immer - aber sicher nicht aus eigener Kraft, sondern mit göttlicher Führung habe ich die Prüfung erfolgreich hinter mich gebracht. Nun steht nur noch die Magisterarbeit an, die ich bis spätestens Mitte November angemeldet haben möchte.


Letzte Woche waren wir auf einer kleinen Rundreise im Norden des Landes unterwegs, unter anderem auch an der Ostsee. Wir konnten sogar noch ein paar Sonnenstunden im Strandkorb genießen. Das ist noch keine Woche her, dennoch kaum vorzustellen, wenn man heute morgen aus dem Fenster (inzwischen wieder zuhause) geschaut hat - da tanzten Schneeflocken, wild umhergewirbelt von einem starken Wind.


Ich hatte mir vorgenommen, heute wieder einen Lauf zu versuchen und das wollte ich mir auch nicht vom Wetter vermiesen lassen. Zugegebenermaßen hatte ich Angst vor diesem "1. Mal", Angst, dass der Fuß nicht mitmacht und nach dem Lauf die Schmerzen wieder kommen. Diese Ängste beiseite schiebend, habe ich mich in Richtung Kaitz aufgemacht. Ohne Musik, ohne Hörspiel, nur ich und das gleichmäßige Geräusch meiner Schuhe.

Es war wunderschön.
Und vor allem ohne Schmerzen.

Zu Beginn war es ein gedankenloses Genießen - ein Auskosten des Momentes. Mit der Zeit kamen ein paar Gedanken, zogen vorbei. Es war egal, dass es regnete, dass auf den Straßenpassagen viele Autos unterwegs waren, dass die Wege verschlammt waren - nur das Laufen können allein zählte.

Zahlen sind egal ...

Dienstag, 8. September 2009

Stille


Liebe Leser,

der Tag begann mit einer schlechten Nachricht, die uns eiskalt erwischte (wie es schlechte Nachrichten so an sich haben).
Im Laufe des Tages stellte sich Hoffnung ein, die aber am Abend gnadenlos zunichte gemacht wurde.


Ich fühle mich sprach- und hilflos; versuche die Situation zu begreifen, es zu fassen, aber es entgleidet mir ...

Vorerst wird es an dieser Stelle ruhig bleiben.

Bine

Montag, 7. September 2009

Zwischenstand


Eigentlich wollte ich am Wochenende einen kleinen Lauf wagen, schauen, was Freund Kiefer davon hält. Aber daraus ist leider nichts geworden. Schon leichtere Anstrengungen, die mit einem höheren Puls und somit einer besseren Durchblutung einher gehen, sind sehr unangenehm, da auf die genähten Wunden Druck ausgeübt wird.

Das nächste Ziel heißt nun: Mittwoch. Und vielleicht morgen früh schwimmen gehen ...

Sonntag, 30. August 2009

Anders als geplant


Seit 7 Tagen stehen die Laufschuhe still, die Schwimmtasche steht fertig gepackt im Arbeitszimmer und hadert mit ihrem Schicksal.

Grund für die Sportpause ist eine Zahn-OP, der ich mich am Donnerstag unterzogen habe. Die unteren Weisheitszähne mussten raus. Die OP lief gut, aber anders als bei dem Eingriff an den oberen gab und gibt es hier erhebliche Nachwirkungen in Form von glühenden Monsterhamsterbacken und schmerzenden Kiefer. Momentan ist weder an Laufen noch an Schwimmen zu denken - ich hoffe auf ein schnelles Abschwellen und einen eventuellen Lauf am Wochenende.

Montag, 24. August 2009

Mach mir den Pharao

Was gibt es besseres, als die Woche mit einem knackigen Intervalltraining zu beginnen? Im Gegensatz zur letzten Woche sollten es diesmal Pyramidenintervalle werden, d.h. die Längen der Intervalle variierten: 300m - 600m - 900m - 1200m - 900m - 600m - 300m. Dazwischen jeweils die Hälfte der Strecke als Erholungsphase, also nach 300m 150m, nach 600m 300m, usw. .
Das zeitige Aufstehen wollte nicht so richtig funktionieren, aber zum Glück warf der Hausmeister Punkt 7 die Kettensäge an - dadurch konnte ich die Warum-wir-im-Bett-bleiben-sollten-Argumente von Schweinehund Rufus nicht mehr hören und bin schnell in die Laufsachen geschlüpft.

Beschäftigt haben mich heute zwei wichtige Fragen:

  • Warum war die fürs Wochenende gekaufte Schokolade bereits am Freitag alle?
  • Waren in der Cookie-Packung am Sonntag wirklich nur 8 Stück drin?

Diesmal wollte ich es nicht so übermütig angehen lassen, wie in der letzten Woche - es wäre auch kräftemäßig nicht drin gewesen, da die Beine heute schwer und träge waren.

Runde 1: 300m in 1:42 Minuten (Pace 5:42)
Runde 2: 600m in 3:28 Minuten (Pace 5:45)
Runde 3: 900m in 5:12 Minuten (Pace 5:43)
Runde 4: 1200m in 7:18 Minuten (Pace 6:01)
Runde 5: 900m in 5:18 Minuten (Pace 5:51)
Runde 6: 600m in 3:26 Minuten (Pace 5:41)
Runde 7: 300m in 1:49 Minuten (Pace 5:59)

Gesamtstrecke: 8,47km
Zeit: 00:59:18

Sonntag, 23. August 2009

Sonntagsfisch

Heute morgen ging es zum Schwimmen ins Arnold-Bad. 1500m in 52 Minuten.

Samstag, 22. August 2009

kurz & knackig

Lockere Beine - spinnender MP3-Player (der hat wahrscheinlich Sehnsucht nach seinem Besitzer ;) ).

Strecke: 5,81km
Zeit: 00:37:20

Freitag, 21. August 2009

Wassertier

Heute morgen war ich beim Frühschwimmen im nahegelegenen Freibad, da mir eine Freundin bei ihrem Wegzug aus Dresden den Rest ihrer 10er-Karte vermacht hat (Dankeschön nochmal !!!). Bis jetzt habe ich mich davor gedrückt, da das Schwimmen nicht nur früh, sondern auch draußen ist und die Umkleide- und Duschmöglichkeiten eher bescheiden sind.

Ganz so gut wie am Mittwoch in der Halle hat es mir im Freibad nicht gefallen, es waren irre viele Menschen in diesem Becken - meine Technik- und Ausführungsnote ist heute eher schlecht, dafür gibt es eine 1 im Hindernis- und Koordinationsschwimmen ;-).

Der Mini-duschenraum war arg überlaufen, als ich fertig war, daher habe ich mich für das Duschen zuhause entschieden.

Am Ende waren es 650m in 23 Minuten.

Donnerstag, 20. August 2009

WarmWarmWarmWarm

Meinen Beinen war der heißeste Tag des Jahres egal, sie drängten darauf "ausgeführt" zu werden. Also gab es vor dem Essen einen kurzen Hitzelauf mit Marko.

Meine Orientierung war durch die Wärme anscheinend getrübt, wir sind eine Straße zu früh auf der Bürgerwiese umgekehrt, dadurch fehlte die Erfrischung am Mozartbrunnen.

Strecke: 4,1km
Zeit: 0:27:45

Festungslauf-Nachtrag

Am Freitag hatte die DAK ein Bild von uns gemacht, welches uns nun nach Nachfrage auch wirklich wie zugesagt zugeschickt wurde.


Heute morgen habe ich der Müdigkeit Tribut gezollt und ein wenig länger geschlafen, sodass der geplante Lauf erstmal ins Wasser fiel. Sollten die Temperaturen so werden wie angekündigt, wird es heute ein Fauli-Tag bleiben (zumindest aus sportlicher Sicht).

Mittwoch, 19. August 2009

Premiere

Heute schwimmen - 1km in 32 Minuten.

Dienstag, 18. August 2009

Übermotiviert

Nach langer Zeit war heute mal wieder Intervalltraining dran. Leider war ich beim ersten Intervall viel zu schnell unterwegs (das ging aber auch locker), sodass bereits bei der 1. Ruhephase der Einbruch kam.
Bei den restlichen ging es nur noch ums Durchkommen - hat trotzdem Spaß gemacht.

1. Runde: 0,97km in 5:28
2. Runde: 0,74km in 6:43
3. Runde: 0,85km in 5:52
4. Runde: 0,82km in 6:07
5. Runde: 0,91km in 5:31

Insgesamt waren es am Ende 7,58km in 00:49:16.

Sonntag, 16. August 2009

Kraftlos

Heute morgen gab es einen Lauf in heimischen Gefielden. Als Ziel stand ein leckeres Frühstück bei meinen Eltern. Zwangsläufig führte der Weg aus dem Tal über einen Berg. So richtig wollten die Beine nicht, auch die Sonne brannte eher, als dass sie schien. Dennoch bot diese Runde das, was wir auf unseren Hausrunden nicht haben - die schönen Seiten eines Naturschutzgebietes - menschliche Ruhe, natürlichen "Lärm" in den Wiesen und Bäumen.



Start: 7:43 Uhr
Strecke: 7,02km
Zeit: 00:51:20

Samstag, 15. August 2009

Festungslauf

Was für ein toller Lauf !!!

Ich hatte im Vorfeld erhebliche Bauchschmerzen und fühlte mich im Laufe des Tages eher so, als würde ich zu einer Prüfung gehen, als dass ich an einem Lauf teilnehme. Grund für die Aufregung war nicht nur die streckenmäige Herausforderung, sondern wahrscheinlich auch der interne Plan meinerseits, vor Marko ins Ziel zu kommen. Dieser hatte nämlich festgestellt, dass er die Berge langsam mit mir rennen würde, dann aber auf den letzten Kilometern vor mir wegziehen würde. Fühlte mich dadurch herausgefordert, da er es gerade arbeitsmäßig nicht schafft, regelmäßig laufen zu gehen. Es fällt mir sehr zu schwer zu akzeptieren, dass er aus der Kalten so einen Lauf meistern kann, während ich regelmäßig trainiere und dennoch im Vorfeld erhebliche Zweifel an meinen Fähigkeiten habe (aber das mit dem Zweifeln gehört sowieso zu meiner Natur).

Wir kamen 17 Uhr in Königstein an, haben unsere Unterlagen geholt, den einzigen Einkaufsmarkt im Ort besucht (ein irres Unternehmen Freitag nach dem Feierabend), das Auto zum Parkplatz gefahren, uns im Parkhaus umgezogen und dann sind wir mit einem Bus wieder in die Innenstadt gefahren.Beim Start sammelten sich immer mehr Läufer, ca. 290 waren gemeldet. Kurz noch warmgelaufen und pünktlich 18:30 fiel der Startschuss.

Erst ging es eine Runde durch Königstein, man passierte erneut den Startbereich und bog dann in den Wald ab. Die Anstiege hatten es wirklich in sich, aber ich hatte es mir "schlimmer" vorgestellt. Zwischenzeitlich kamen Treppen, an denen wir durch den Rückstau gezwungen waren, zu gehen. Ansonsten war es uns möglich im geplanten 7er Schnitt zu laufen. Bald waren wir auf der Straße, die direkt zur Festung führte, aber bevor wir diese passieren konnten, sind wir noch eine Runde um die Festung gelaufen. Dann kam der schlimmste Anstieg - der Weg in die Festung hinein (kaum zu glauben, dass die Ritter hier früher mit Pferd und Rüstung hochgekommen sind). Auf den letzten Metern standen Cheerleader, die uns lautstark anfeuerten. Oben angekommen sollte es noch 1,8 km eine Runde auf dem Plateau geben. Ich brauchte ziemlich lange, um mich von dem letzten Anstieg zu erholen, ließ aber Marko, der schneller wurde, nicht ziehen.



Die Runde oben auf der Festung gehört mit zu den Höhepunkten meines Läuferlebens - man kann weit in die Sächsische Schweiz schauen und wurde mit diesem Ausblick für die Strapazen entschädigt. 800m vorm Ziel sammelte ich nochmal meine Kräfte und zog das Tempo an, Marko blieb aber auch an mir dran. Ja, und dann war auf einmal das Ziel da - der Moderator sagte meinen Namen und es war vorbei. Ich war ein wenig enttäuscht, da auf meinem FR noch 500m standen.



Nachdem wir uns mit Getränken und Äpfeln versorgt hatten, holten wir unsere Sachen und sind zurück zum Auto getrollert. Leider sind wir beide letzte in unserer AK geworden, aber die Ziele unter eine Stunde zu bleiben und nicht die letzten des Hauptfeldes zu sein, haben wir erreicht. Nächstes Jahr nehmen wir dann die AK ins Visier.

Strecke: 7,3km (ausgeschrieben war der Lauf mit 7,8km)
Zeit: 00:54:55

Summa summarum war es ein richtig toller Lauf - anstrengend, aber im Bereich des Machbaren. Organisation hat gestimmt, Stimmung auf der Festung war sehr gut, auch wenn nur wenige externe Zuschauer dabei waren, sondern meist "nur" Begleitpersonen.

Freitag, 14. August 2009

Zur Einstimmung ...


Auf der Festung Königstein muss doch auch ein Hauptmann sein.
Der Hauptmann, so ein Teufelsbrat’n, trinkt Brüderschaft mit den Soldaten.


Auf der Festung Königstein muss doch auch ein Wächter sein.
Sieht er den Feind von Weitem steh’n, sagt er: “Ich mag den Kerl nicht seh’n!“


Auf der Festung Königstein müssen doch Kanonen sein.
Wenn das ganze Blei verschossen, wird mit Klößen rausgeschossen!


Auf der Festung Königstein muss doch auch ein Bäcker sein.
Der Bäcker ist ein Schweinhund, an jedem Brote fehlt ein Pfund!


Auf der Festung Königstein muss doch auch ein Schneider sein.
Hie’ e’ Flack’l, do e’ Flack’l, werd mal draus e’ Kinderjack’l!


Auf der Festung Königstein muss doch auch ein Gastwirt sein.
Der ist ein kreuzfideles Haus, doch wer nicht zahlt, den schmeißt er raus!


Auf der Festung Königstein muss doch auch ein Kantor sein.
Des Sonntags ist er Organist, und in der Woche fährt er Mist!


Auf der Festung Königstein muss doch auch ein Tischler sein.
Der isst den Leim mit Hochgenuss, drum leidet er an Darmverschluss!


Auf der Festung Königstein muss doch auch ein Maler sein.
Der Malersmann und seine Frau verdreschen sich oft grün und blau!


Auf der Festung Königstein muss doch auch ein Fleischer sein.
Der Fleischer ist ein dummer Kerl, der sticht die Schweine mit dem Quirl!


Auf der Festung Königstein muss doch auch ein Doktor sein.
Der Doktor schreibt Rezepte aus, dran stirbt die ganze Festung aus!


Text von Fred Fert

Donnerstag, 13. August 2009

Der frühe Vogel ... und so

Der Kampf "Schweinehund Rufus vs. Laufschuhe" wurde von den Laufschuhen entschieden, dennoch gestalteten sich die 4,63 km als sehr schwierig - nicht mal das Hörspiel konnte genügend Ablenkung bieten. Hab mehrmals Gehpausen eingelegt. Naja, solche Läufe muss es auch geben.

PS.: Das macht nicht gerade Mut für morgen.

Montag, 10. August 2009

Senkrechtes Schwimmen

Eigentlich wollte ich wieder mit dem Trainingsplan fortfahren, aber heute war mir dann einfach "nur" nach laufen. Als ich das Haus verließ, brauten sich gerade die ersten Wolken zusammen und ich machte mir leichte Hoffnungen auf einen Regenlauf.

Den bekam ich dann auch, nach kanpp einem km fielen die ersten dicken Tropfen. Ach, tat das gut - nach 10 Minuten klebten alle Sachen an mir, ich war bis auf die Haut durch. Zum Glück vertragen meine Kopfhörer Wasser, sodass ich weiterhin dem Hörspiel lauschen konnte. Da das Nass von oben nicht ausreichend war, bin ich zusätzlich durch alle verfügbaren Wasserflächen gelaufen.

Etwas unheimlich war ein jugendlicher Knilch (höchstens 20 Jahre), der mit seinem Rad Runden fuhr, 3x an mir vorbeikam und dabei der Abstand zu mir immer kleiner wurde. Hab ihm beim dritten Mal einen bösen Blick zugeworfen und das scheint gewirkt zu haben :D. War zu diesem Zeitpunkt sehr froh, dass ich mich zuhause gegen das weiße Shirt entschieden habe.

Leider hörte es nach 30 Minuten wieder auf zu regnen, die letzten 20 Minuten war es dann etwas kühl in den nassen Sachen. Schön wars trotzdem.

Strecke: 8,52km
Zeit: 00:57:27
Pace: 6:45

Freitag, 7. August 2009

Handarbeit

Heute gab es eine andere "sportliche" Herausforderung (fühle mich zumindest so erschlagen, wie nach einem intensiven Training): 11 Seiten Din A4 habe ich heute mit Wissen gefüllt - sprich die schriftliche Magisterprüfung in Philo stand auf dem Plan - bin wie nach jeder schriftlichen Prüfung ahnungs- und gefühllos. Zweifel zwar wieder, ob ich den Anforderungen gerecht geworden bin, aber diesmal ist das Gefühl nicht so schlimm, wie im Mai.

Nachtrag zum Thema Laufen: Habe seit zwei Wochen immer wieder neue Blasen in der Nähe des linken Ballens, ohne dass es zu "Neuerungen" gekommen ist, sprich

gleiche Schuhe
gleiche Socken (die natürlich gewaschen werden)
gleicher Läufer

Merke beim Laufen selber nichts, erst im Nachinein ist das Ergebnis zu sehen und teilweise zu spüren. Sehr eigenartig.

Donnerstag, 6. August 2009

Einer spinnt immer ...

... heute war es zur Abwechslung der FR. Den ersten Kilometer zeigte er mir eine Pace von 3:xx an, dann ging er auf "Pause" und wollte perdu nicht weiterlaufen *nerv*. Naja, irgendwann hatte er sich gefangen und zeigte nun auch eine realistische Geschwindigkeit an.

Wunsch an mich für den heutigen Lauf waren lockere 5 Kilometer. Aufgrund der Wärme und der negativen Erfahrungen der letzten "Hitzeläufe" bin ich nicht davon ausgegangen, dass ich zu "merhr" fähig sein werde. Es ging ganz langsam los, damit das Schienbein gar nicht erst auf den Gedanken kommen konnte, Ärger zu machen - das hat auf jeden Fall funktioniert. Ich habe mir im Großen Garten und auf der Bürgerwiese zum einen sehr schattige Wege gesucht und zum anderen hatte ich zwei Brunnen in die Strecke "eingebaut", an denen ich meine Arme und den Nacken kühlen konnte.

Der Lauf war sehr gut und hat wieder einmal irre Spaß gemacht - die Bedingungen waren anscheinend perfekt (wer hätte gedacht, dass ich das zu einem Lauf bei diesen Temperaturen mal sagen werde?).

Strecke: 8,57 km (ich habs halt nicht so mit Zahlen ;) )
Zeit: 00:59:08
Pace: 6:34

Begleitet wurde ich von Justus, Peter & Bob, die das Rätsel um das brennende Schwert lösen mussten (nach ein paar enttäuschenden Folgen endlich mal wieder ein spannender "Fall").

Mittwoch, 5. August 2009

Satz mit X ...

Da ich heute von 9-18 Uhr arbeite, wollte ich heute morgen um 6 zu einem Lauf starten. Als der Wecker klingelte war ich sehr verwundert, dass es draußen noch dunkel war - sollte der Herbst so plötzlich über uns hineingebrochen sein?
Ein schneller Blick aufs Handy löste das Geheimnis, da stand als Uhrzeit 4:00. Keine Ahnung, von wo der Funkwecker seine Daten bezog.
Es hat eine Weile gedauert, bis ich wieder einschlafen konnte und war zum "wirklichen" um 6 erschlagen und nicht wirklich in der Lage aufzustehen *grr*.

Montag, 3. August 2009

Wochenstartfeuerwerk

Eigentlich wollte ich heute morgen gegen um 6 starten, aber erst waren die Augendeckel nicht zum Öffnen zu bewegen und dann verweigerten sich sämtliche Gliedmaße der Anordnung "aufstehen".

Meine Oberschenkel waren nach der gestrigen Tour schwer und auch in den Armen habe ich ziemlich starken Muskelkater.

Also erstmal Schreibtisch, Mittag, nochmal Schreibtisch und gegen 14 Uhr in die Laufsachen geschlüpft.

Ich habe es mir zur Gewohnheit gemacht, meine Laufschuhe vor der Tür anzuziehen, während der FR seine Satelliten sucht. Als er heute damit fertig war, ging auch schon die Distanzanzeige los: 1,2,3,4,5,6,7,8,9,10,11 ... Dabei saß ich immer noch vor der Haustür.

Nochmal alles auf 0 gestellt und dann los. Nach ca. 800m die erste Dehnpause, nach weiteren 1200m nochmal Wade- und Schienbein gelockert. Gedanke: das kann ja heiter werden. Stur weitergelaufen, auf die Musik konzentriert und jeglichen Gedanken an Umdrehen/ Aufhören/ Abkürzen einen Ar***tritt verpasst. Und - oh Wunder - irgendwann lief es einfach, die Schritte wurden größer - ich schaute auf den FR und da stand eine 5:xx Pace. Der Schweiß lief, ich fing an zu lächeln und alles war gut . Das Tempo konnte ich zwar nicht bis zum Schluss halten, aber es war dennoch ein sehr guter Laufwochenstart.

Strecke: 8,14 km
Zeit: 00:55:28
Pace: 6:48

Jetzt noch schnell duschen und dann mit neuer Kraft an den Schreibtisch.

Sonntag, 2. August 2009

Triathlon

Puh, bin ich platt ...

49,10km in den Beinen, Sonnenbrand auf dem Bauch ... Aber der Reihe nach.

Gegen 9:30 sind wir heute morgen gestartet. Ziel war der Nordwesten Dresdens. Am "Wilden Mann" war der Beginn der dritten Etappe des Geocaching-Weinwanderwegs. Diesem wollten wir bis nach Radebeul folgen. Insgesamt waren 6 Stationen zu erledigen, bevor es zum Final ging. Der ausgeschriebene Wanderweg stellte zeitweise eine große Herausforderung an Mensch & Maschine dar - steile Wege bergauf und bergab, Wurzeln und Sandpassagen zwangen uns den Sattel zu verlassen und die Räder zu schieben. Es war eine sehr anstrengende Tour mit zahlreichen Steigungen, irgendwann verwunderte es mich gar nicht, dass uns das GPS eigentlich immer bergauf schickte ;). Da es ein ausgeschriebener Wanderweg war, kamen wir auch zweimal an Treppenabstiege, an denen wir unsere Räder runtergetragen haben - und das waren nicht nur 10 Stufen, sondern mindestens 100 ! (Bin gespannt, was meine Arme morgen sagen).
Leider mussten an der 6. Station an Schloß Wackerbarth kapitulieren, da sich uns die kleine Dose perdu nicht zeigen wollte :( .

Gegen 14.30 Uhr erreichten wir den Stausee in Cossebaude, an dem wir uns von den Strapazen erholen wollten. Zum Schwimmen hatte ich leider keine Kraft mehr, sodass die dritte Disziplin des Triathlons eher "lümmeln-im-Flachwasser" laute n sollte. Leider habe ich es ein bißchen verpasst den Käsebauch einzucremen, sodass ich nun unter den Folgen der Unvernunft zu leiden habe.

Am Ende standen 49,10 km auf dem Tacho, in einer Fahrzeit von 03:23:35.

Samstag, 1. August 2009

WarmWarmWarmWarm

Trotz der hochsommerlichen Temperaturen haben wir uns heute gegen 17 Uhr auf zu einer "Berg-Runde" gemacht. Ich hatte wieder ziemliche Schienbeinschmerzen, die ich zwar ignoriert hätte, aber bei Marko kam nach 3 km große Unlust auf, sodass wir uns entschlossen, die geplante 10km-Runde abzukürzen. Nach der Reichenbachstraße ging es einen Kilometer bergauf zur Südhöhe und von da bogen wir dann wieder Richtung Heimat ab.

Am Ende sind es 7,5km in knapp 50 Minuten geworden. Genauere Zeitangabe (und Diagramme) sind leider nicht möglich, da der FR es irgendwie verpasst hat, sich nach einer "Auto-Pause" wieder anzustellen.

Freitag, 31. Juli 2009

Rück- und Ausblick

Der Juli neigt sich seinem Ende, morgen müssen die Kalenderblätter umgedreht werden.

Zeit für einen kleinen Rückblick auf den vergangenen Monat:

Obwohl es läuferisch nicht optimal lief, war es dennoch für mich ein sehr guter Monat. Ich habe mich nicht auf den Schienbeinproblemen ausgeruht, sondern alternative Möglichkeiten der Bewegung gesucht.

Ausblick
auf die kommenden 30 Tage:

Im August würde ich gerne die Laufstrecken wieder ausbauen und minimum 8km/ Runde laufen. Mein Ziel wäre es langfristig wieder auf 30km/ Woche zu kommen. Die erste Woche werde ich noch "planlos" laufen, aber ab 10.8. werde ich wieder in den Trainingsplan einsteigen.
Ich werde es beibehalten aller zwei Tage laufen zu gehen. Eigentlich würde ich die "Zwischentage" gerne mit radeln ausfüllen, aber das ist zeitlich nicht immer zu schaffen. Bzw. würde es bedeuten z.B. am Dienstag um 5 aufzustehen, damit ich vor der Arbeit noch genügend Zeit zum Lernen habe.
Ich bin gespannt, wie ich die Mittwoche sportlich bewältigen kann, da ich ab kommenden Monat an diesem Tag von 9-18 Uhr (manchmal auch bis 19 Uhr) arbeiten gehe.

Donnerstag, 30. Juli 2009

Ist das eigentlich strafbar?

Schweinehund Rufus sagt:

Ich dachte heute morgen, ich bin im falschen Film, als wir 5:30 geweckt wurden. Ich konnte das Aufstehen noch ein bißchen herauszögern, aber am Ende schlüpfte Bine dennoch in ihre Laufsachen. Ich wollte sie noch überzeugen, doch einfach heute abend laufen zu gehen, aber davon wollte sie nichts hören. Angeblich würde ich mir dann heute abend neue Ausreden einfallen lassen, warum wir nicht laufen gehen können (ich doch nicht ... ). Also gut, 6:20 ging es los (ich glaube nicht, dass sich diese Uhrzeit mit den Schweinehund-Richtlinien vereinbaren lassen - das hat sicher noch Konsequenzen, meine Froilein !!!).

Ein Stück durch den Großen Garten, durch den Bürgerpark (hier war die Batterie vom mp3-Player alle, sodass Bine mir sogar zuhören musste ... hehe ...) und wieder in den Großen Garten. Aus mir unerklärlichen Gründen nutzten wir vorwiegend unbekannte Wege, sodass ich irgendwann nicht mehr wusste, wo wir waren und der Plan mit dem zeitigen Umkehren/ Abkürzen ins Wasser fiel.

Irgendwann war es auch endlich vorbei, wir waren noch schnell was einkaufen und Brötchen holen und nach dem Frühstück werde ich wieder ins Bett verschwinden. Bine sitzt eh nur am Schreibtisch rum ...

Bine sagt:

Ein mental anstrengender Lauf, Rufus war ziemlich aktiv und nervte mit seinem Gejammer, dass er wieder nach Hause möchte. Weiß gar nicht, warum der mitgekommen ist. Wahrscheinlich brauchte er noch Pluspunkte für die Juli-Abrechnung im Schweinehund-Verband.

Strecke: 7,11 km
Zeit: 00:50:18
Pace: 7:05

Dienstag, 28. Juli 2009

Vor dem Regen

Bereits vor dem Loslaufen war ich stolz, dass ich es nach langer Zeit endlich geschafft habe, wie geplant aufzustehen und nicht auf die Tagesplanänderungen von Schweinehund Rufus zu hören. Los ging es 6:03.
Der Große Garten war nicht so verlockend und so lief ich Richtung Zschertnitz. Ziel war ein ein lockerer schmerzfreier Lauf. Diesen hatte ich auf jeden Fall, obwohl ich mich nicht nach 10 Minuten gedehnt habe und die meiste Zeit auf Asphalt gelaufen bin.

Strecke: 7,2 km
Zeit: 00:50:42
Pace: 7:03


Inzwischen regnet es, anscheinend hatte ich die hellste und trockenste Zeit des heutigen Tages erwischt.

Montag, 27. Juli 2009

Schwer

Obwohl mein Fahrrad am Wochenende eine Ketten-Kur bekommen hatte (das Quietschen war lauter als die Musik aus dem mp3-Player ;) ), war es heute sehr schwer zu radeln. Hatte keine Lust auf Slalom fahren an der Elbe, sondern bin ein wenig kreuz und quer durch die Stadt gefahren, allerdings kommt man da zwangsläufig langsamer voran und so richtig Spaß macht es im Sommer-Smog auch nicht. Also das nächste Mal wieder Elbe. Heute wurden es dann immerhin 15km in ca. 54 Minuten. Nicht wirklich gut.

Freitag, 24. Juli 2009

Im Element

Nach genau zwei Wochen Pause war heute der Laufwiedereinstieg. Beim Einlaufen bzw. beim FR-Satelliten-finden-warten hatte ich noch Bedenken, da ein leichtes Ziehen im Schienbein zu spüren war. Aber als es dann richtig losging, hatte ich keinerlei Beschwerden. Habe mich bemüht locker und langsam zu laufen. Erst nach 2 Kilometern löste sich die Anspannung und das aggressive in-das-Bein-hören-und-auf-den-Schmerz-warten löste sich in Wohlwollen, Wohlfühlen und vor allem Freude am Laufen auf.
Die konnte auch nicht von einem beleibten Mann betrübt werden, der rauchend am Wegesrand stand und das Bedürfnis hatte, mich mit Klatschen anzufeuern und mir einen klugen Spruch mit auf den Weg zu geben. Aufgrund der Musik habe ich nicht wirklich was verstanden und war bemüht schnell an ihm vorbei zu kommen, im Idealfall ohne einen passiven Zug aus seiner Zigarette zu nehmen (hat nicht so ganz funktioniert *grr*).

Strecke: 6,48 km
Zeit: 00:45:37
Pace: 7:02

Bin noch am Überlegen, ob ich die Laufsachen mit ins Wochenende nehme, aber eigentlich wäre eine kleine Runde am Stausee in Glauchau nicht schlecht.

Donnerstag, 23. Juli 2009

Verdauungsradelrunde

Mit dem Wiedereinstieg hat es heute leider nicht geklappt, das Bein fühlte sich am Morgen nicht so gut an.

Eigentlich wollte ich nach der SLUB losfahren, aber ein ziemlich stürmischer Regenschauer hinderte mich daran. Am Abend war zwar immer noch windig (dafür trocken), aber der gyrosgefüllte Bauch schrie förmlich nach Bewegung.

Strecke: 22,33 km
Zeit: 01:14:08

Dienstag, 21. Juli 2009

Elbrunde

Freudlose Runde nach der Arbeit mit Kopfschmerzen im Gepäck:

Strecke: 23,51
Zeit: 1:10:51

Nur noch zwei Tage bis zum Wiedereinstieg ins Laufen *freu*.

Samstag, 18. Juli 2009

Gewinn der Bergwertung

Heute war das Wetter nicht wirklich berauschend, alles grau in grau und viel Regen. Also im Grunde Wetter zum Nicht-Radfahren. Dennoch habe ich mich kurz vor 17 Uhr aufs Rad geschwungen und bin zu einer Runde aufgebrochen.


Wider Erwarten hat es richtig viel Spaß gemacht auf die Berge zu fahren und den Regen zu spüren.



Strecke: 19,04km
Zeit: 01:13:12

Freitag, 17. Juli 2009

Andersherum ...

Heute morgen bin ich vor dem Frühstück losgefahren und fast die Runde vom Montag noch einmal gefahren, diesmal allerdings andersherum. Eigentlich hatte ich geplant am Blauen Wunder die Elbseite zu wechseln und die Grundstraße hochzufahren (um mal ein paar Pluspunkte in der Bergwertung zu bekommen ;) ), aber als ich beim Blauen Wunder angekommen war, verlangte mein Bauch schon lautstark nach Frühstück und daher bin ich dann noch an der Elbe zur Albertbrücke gefahren und von dort dann direkt nach Hause.

Strecke: 22,66km
Zeit: 01:13:33

Donnerstag, 16. Juli 2009

Zwischenstand

Dem Schienbein geht es langsam besser - es wird jeden Tag liebevoll eingeschmiert, manchmal eingewickelt (will ja die Creme nicht im Bett haben) und ab und an gewärmt (ist im Moment bei den Temperaturen nicht notwendig - ich häng es einfach in die Sonne ;) ).
Inzwischen schmerzt es auch nicht mehr beim Gehen - allerdings hatte ich gestern erneut eine lange Zeit die ungewohnten hohen Schuhe an und merke heute leichte Nachwirkungen davon.

Diese Woche war ich bereits zweimal radeln - geht schon als Altebrativbewegung, allerdings bin ich hier anfällig für schlechtes Wetter - im Regen laufen geht, aber im Regen Rad fahren ist nicht so meins. Aus diesem Grund war ich auch nur zweimal unterwegs - Dienstag und Mittwoch hats zur geplanten Zeit geregnet.

Am Montag bin ich zur Elbe gefahren und auf dem Elberadweg ein Stück Richtung Heidenau. Rückzu habe ich dann den Weg durch Niedersedlitz eingeschlagen.

Strecke: 22,91km
Zeit: 01:13:16



Heute morgen musste ich etwas auf dem Prüfungsamt erledigen und bin danach eine Runde gefahren. Auch diesmal ging es an die Elbe, allerdings auf die andere Elbseite, wo es zeitweise einen ziemlich besch***** Radweg gibt. Über das Blaue Winter ging es dann Richtung Heimat.

Strecke: 26,35km
Zeit: 1:27:26

Sonntag, 12. Juli 2009

Aus die Maus

Aus dem Plan vom Freitag ist Gewissheit geworden - nachdem ich gestern abend mehrere Stunden in hohen Schuhen das Tanzbein geschwungen habe, hatte ich heute morgen das dringende Bedürfnis das Schienbein meistbietend zu verkaufen - nächste Woche wird nicht gelaufen, sondern geschmiert, geschmiert, geschmiert (und vielleicht auch geradelt und/ oder geschwommen).

Freitag, 10. Juli 2009

Auf Entdeckungstour

Ich verspürte heute wenig Lust mich an den Trainingsplan zu halten, sondern wollte einfach nur eine entspannte Runde laufen.
Es ging durch den großen Garten und dann Richtung Elbe, wobei ich diese nicht als Ziel im Sinn hatte. An und für sich war es schön in einer anderen Gegend zu laufen und eigentlich bekannte Gebiete aus der Laufperspektive zu sehen. Nicht so angenehm war die Begegnung mit einem zornigen Riesen-Hund (sah aus wie eine Mischung aus Dobermann und Schäferhund - gibts sowas?), der bei meinem Anblick die Zähne fletschte und an seiner Leine zog - weiß nicht, ob die Frage "Was soll das?" des Besitzers an mich gerichtet war oder an den Hund - tippe aber eher auf den Hund - ich hab schließlich nichts gemacht, außer mich außerhalb der Reichweite der Leine zu begeben ;).


Ich hatte gerade zu Beginn wieder ziemliche Probleme mit dem rechten Schienbein. Da dieses auch die letzten zwei Tage im Alltag geschmerzt hat, denke ich momentan über eine Laufpause nach. Es wäre das Vernünftigste, damit das Bein zur Ruhe kommen kann. Jetzt muss der Verstand nur noch das Herz überzeugen bzw. brauchbare Lauf-Alternativen aufzeigen ;).

Schau mer mal ...

Dienstag, 7. Juli 2009

Mit den Sportfreunden durch die Intervalle

Nach dem schlechten Lauf am Sonntag war ich sehr gespannt und auch ein bißchen aufgeregt, wie das heutige Intervalltraining laufen würde.

Dem Lauf ging eine Trinkgurt-Diskussion mit dem Schweinehund voraus, der der Meinung war, dass ein Trinkgurt beim Intervalltraining nur kontraproduktiv wäre und ich dadurch ganz schlechte Zeiten laufen würde (schon klar ...). Mein Verdacht war, dass er nur deswegen keinen Trinkgurt wollte, damit er schnell anfangen könne herumzujammern, dass er Durst hat und deswegen nicht weiterlaufen kann. Die Kompromisslösung war, dass ich eine Wasserflasche direkt bei der Haustür gelagert habe, sodass ich im Notfall die Runde Richtung Haustür lenken konnte, um eine Trink-Pause einzulegen. Ich beglückwünschte mich zu diesem genialen Plan und zog los ...

Trainingsplan: 7x5 min schnell, 3 min Trab-Pause dazwischen

Ich fand den Sprung von 5 auf 7 Intervalle ganz schön gewagt, dennoch wollte ich es probieren. Mein Ziel war die "schnellen" Passagen nicht langsamer als 6:10 min/km zu laufen (was mir auch fast gelungen ist).
Trotz der Wärme gingen die Intervalle richtig gut (Rufus ist wahrscheinlich bei der Wasserflasche geblieben, da wars auch schweinehundfreunlich schattig) - ich hatte bei Runde 4 und 6 etwas zu beißen, aber mithilfe der Musik konnte ich sie trotzdem durchhalten. Ab der 3. Runde bin ich die erste Hälfte der "Pause" gegangen, um wieder neue Kraft zu tanken.

Da ich heute auf "heimischen" Boden war, konnte ich die Runden bewusst Richtung Abkühlung lenken. Zweimal habe ich meine Arme in kaltes Wasser getaucht und das Gesicht und den Nacken abgewaschen, danach lief es dann wieder richtig rund.

Die Rundenzeiten waren:

1. 862m in 5:48 min/km
2. 848m in 5:54 min/km
3. 829m in 6:02 min/km
4. 831m in 6:01 min/km
5. 835m in 5:59 min/km
6. 808m in 6:11 min/km
7. 854m in 5:54 min/km

Ich bin erstaunt, wieviel Motivation ich aus der Musik ziehen konnte (es lief "Sportfreunde Stiller unplugged in New York") - auch die Dehnübungen am Anfang und am Ende gingen gleich viel besser und vor allem ausdauernder als die letzten Male.

Jetzt werde ich mich überwinden und duschen gehen - hatte vergessen, dass heute bis 16 Uhr die Warmwasserversorgung abgestellt ist *grummel*.

Sonntag, 5. Juli 2009

Eigentlich nicht erwähnenswert ...

... war der heutige Lauf.

Eigentlich lautete der Plan zeitig aufzustehen, die noch kühlen Stunden des Tages zu nutzen, danach zu frühstücken und dann erfrischt in den Gottesdienst zu gehen. Soweit die Theorie.
In der Praxis sind wir nicht so wirklich aus dem Bett gekommen und haben daher die Punkte "laufen" und "Gottesdienst" vertauscht.

Gegen 11 Uhr sind wir zur Campusrunde gestartet und eigentlich lief es auch am Anfang normal. Aber nach einer halben Stunde haben wir die Runde abgebrochen - ich konnte kräftemäßig nicht mehr, da ich zu wenig getrunken hatte.

Wir haben uns dann auf dem Campus auf die Suche nach einem Brunnen gemacht, aber leider erfolglos - naja, nicht ganz: der eine, den wir fanden, hatte kein Wasser. Langsam ging es dann nach Hause, allerdings wurden die Gehpassagen immer länger.

Ich bin lange nicht mehr mit diesem unzufriedenen Gefühl nach einem Lauf heim gekommen. Aber nächste Woche wird wieder besser. Bestimmt.

Samstag, 4. Juli 2009

Für die laufenden Blogger ...

... oder bloggenden Läufer ;).

Es gibt einen Blogathlon quer durch Deutschland. Nähere Infos gibt es unter dem Link:

http://www.semper-ti.de/die-blogathlon-deutschland-staffel

(Weitersagen nicht vergessen ;) ).

Wünsche euch ein schönes Sommerwochenende,
Bine

Mittwoch, 1. Juli 2009

Schneckenlauf

Heute lautete die Vorgabe vom Trainingsplan: 60min Dauerlauf (Puls bei etwa 65-70% der max. Herzfrequenz)

Der Beste musste heute morgen nach Berlin auf Dienstreise und so bin ich mit kurz vor um 6 aufgestanden, habe eine Banane und einen halben Liter Wasser gefrühstückt und kurz nach um 6 ging es in den Großen Garten.

Die Beine waren zu Beginn wieder arg schwer und das Laufen fühlte sich sehr "unrund" an, aber nach 10 Minuten war ich dann einigermaßen im Tritt und der FR piepte nur noch sporadisch, um mich auf den zu hohen Puls hinzuweisen.
Es war eine Herausforderung eine Stunde in dem Tempo zu laufen, zeitweise hatte ich Angst, von Walkern oder Spaziergängern überholt zu werden (aber zu meinem Glück waren diese um die Uhrzeit noch nicht unterwegs).

Strecke: 6,64km
Zeit: 01:00:47
Pace: 9:09

Montag, 29. Juni 2009

Planvoll

Seit geraumer Zeit habe ich einen Trainingsplan bei mir auf dem Schreibtisch liegen, den ich nun einmal in Angriff genommen habe. Offiziell heißt er "10km unter 50 Minuten", aber für mich lautet das Ziel "10km unter 60 Minuten".

Gleich als erstes stand Intervalltraining auf dem Programm. Das gab natürlich dem Schweinehund Rufus Anlass darauf aufmerksam zu machen, dass ich erst am Samstag anstrengende 11km gelaufen bin und dass es sicher besser wäre, das Training vom Mittwoch vorzuziehen. Dachte er. Typische Schweinehundgedanken eben. Aber ich wusste, wenn ich mich darauf einlasse, würde er schon beim heutigen Lauf sich Ausreden für Mittwoch einfallen lassen. Also stellte ich den FR ein und dann ging es auch schon los. Rufus blieb zuhause und bewachte die Vögel auf unserem Balkon. Muss jeder tun, wozu er sich berufen fühlt.

Beim Warmlaufen hatte ich das Gefühl, als hätte ich an beiden Oberschenkeln Gewichtsmanschetten von je 5 Kilo; die Beine gingen kaum zu heben. Na, das konnte ein Spaß werden. Habe dennoch am "bringen-wir-die-Intervalle-schnell-hinter-uns"-Plan festgehalten. Dieser sah wie folgt aus:

10 min einlaufen
(dehnen und in die Büsche)
5 x 5 min schnell
dazwischen 3 min traben
10 min auslaufen

Man glaubt gar nicht, wie lang 5 Minuten sein können. Habe mich tapfer durch alle 5 "schnellen" Runden gekämpft und nach insgesamt 54:xx Minuten war ich wieder an meinem Ausgangspunkt angekommen.

Rundenzeiten:
1. 867m in Pace (min/km)5:46
2. 850m in 5:53
3. 842m in 5:56
4. 828m in 6:02
5. 837m in 5:59

Nun sitze ich mit franzbranntweingegelten Beinen wieder am Schreibtisch und werde nach dem Mittagessen (brutzelt noch vor sich hin) weiter fleißig sein.

Samstag, 27. Juni 2009

Sachsenlauf 2009

Heute Vormittag starteten wir Richtung Coswig, haben unterwegs die Lieblingsfreundin vom Volleyball-Vereinsfest abgeholt und dann ging es erstmal erstaunlich langsam weiter. Grund dafür waren mehrere Baustellenampeln und daraus resultierende längere Wartephasen. Ich wurde zunehmend nervöser, da ich eine kleine Liste im Kopf hatte, was ich vor dem Lauf noch dringend tun wollte (auf Toilette gehen, Unterlagen holen, aufwärmen, FR einstellen …). Zum Glück fanden wir direkt an der Schule einen Parkplatz und konnten somit alle Dinge völlig entspannt erledigen.

Da ich die Lieblingsfreudin überredet hatte, mitzulaufen und sie dafür auf Volleyball spielen verzichtete, entschied ich mich relativ zeitig, jegliche Zeitambitionen Zeitambitionen sein zu lassen und den Lauf mit ihr gemeinsam zu bestreiten.


Als erstes ging es 2000m bergauf, danach folgte eine hügelige Waldrunde. Aufgrund des schlechten Wetters in den letzten Tagen war es teilweise richtig schlammig und riesige Pfützen versperrten den Weg. Irgendwann fand ich es zu anstrengend mir einen Weg drumherum zu suchen und so bin ich dann immer direkt durch die Mitte (das war toll!).



Dieses Jahr gab es drei Verpflegungspunkte, die wir außer den letzten auch zum Trinken nutzten (letztes Jahr war es, glaube ich, nur einer). Auch das Ganze drumherum auf der Strecke war super organisiert, es gab ausreichend Streckenposten und auch im Wald gut sichtbare Markierungen.

Die letzten 500m gab es dann zahlreiche Zuschauer, die uns mit Applaus oder Krachmachern anfeuerten. 200m setzten wir noch einmal zu einem Schlussspurt an, auch angeheizt durch unsere Männer, die ihre Läufe schon erfolgreich absolviert hatten.

Die Laufzeit bewegt sich bei 1:18:XX, ist aber an dieser Stelle für mich nicht von Interesse. Der Lauf fühlte sich gut an und mir reicht es zu merken, dass ich schneller gekonnt hätte.

Für die Lieblingsfreundin war es das 1. Mal, dass sie an einem solchen Lauf teilgenommen hat und dafür hat sie sich prächtig geschlagen: sie ist alle Berge mitgelaufen und zwar ohne zu jammern oder zu fluchen. Sie wollte nicht einmal gehen, als sie Seitenstechen hatte. Wenn ich da an mich im letzten Jahr denke, kann ich nur meinen Hut vor dieser Leistung ziehen.




Freitag, 26. Juni 2009

Vor dem Sachsenlauf

Morgen findet in Coswig der 30. Sachsenlauf statt, an dem wir über die Distanz von 11,2km teilnehmen. Wie im letzten Jahr laufen wir als Spendenläufer für den CVJM Coswig (an dieser Stelle schon einmal ein großes Dankeschön an unsere Sponsoren, die uns finanziell unterstützen).

Als Ziel habe ich mir gesetzt, dass ich die Zeit vom letzten Jahr verbessere, das dürfte nicht das Problem werden, denke ich. Die Strecke ist ziemlich anstrengend, zumindest für Flachlandläufer, die ersten 2000 Meter geht es bergauf und dann auch nicht gerade eben weiter. Letztes Jahr hatte ich ziemliche Probleme mit der Strecke, wie man an dem Bericht sehen kann:
"Heute war mein 1. Lauf im Rahmen des Sachsenlaufes in Coswig.
Als Strecke hatte ich mir 11,2km ausgesucht. Ein tollkühner Entschluss, da ich erst seit April wirklich regelmäßig und ernsthaft laufe und in meiner Form noch relativ instabil bin - den einen Tag laufe ich locker eine 10km Runde und beim nächsten Mal habe ich dann tierische Problem überhaupt die "Grundrunde" von 6km zu schaffen. Von daher war ich ziemlich aufgeregt, wie meine Form heute sein würde und ob mich eine "fremde" Strecke und das ganze Drumherum um den Lauf eventuell aus dem Tritt bringen könnte.

Geschafft habe ich die 11,2km, allerdings mit ziemlichen Problemen. Ich laufe normalerweise in einem flachen Gebiet und dort ging es von Anfang an bergauf und bergab. Es fiel mir bis zum Kilometer 8 sehr schwer mich auf meine Atmung zu konzentrieren und musste zwischenzeitlich Gehpausen einlegen, um mein Puls wieder etwas nach unten zu bekommen ...

Ein weiteres Problem war die Wärme, obwohl der Großteil der Strecke durch den schattigen Wald ging. Wir sind für eine gute Sache gelaufen und hatten daher ein Baumwoll-Shirt der Sponsoren an. Um Wärmestau zu verhindern, hatten wir darunter noch ein Funktionsshirt - hätten wir logisch nachgedacht, dann wäre uns der Denkfehler aufgefallen . Aber es hatte wenigstens die positive Wirkung, dass das Baumwollshirt nicht an uns klebte ...

Meine Laufzeit betrug 1:18 - zufrieden bin ich damit nicht wirklich, aber es gibt Antrieb diese zu verbessern.

Respekt gebührt Marko, der die gesamte Strecke mit mir zusammen gelaufen ist (und somit einen Platz weiter vorne in seiner Altersgruppe eingebüßt hat)."

Ich bin optimistisch, dass es morgen ein guter Lauf wird und ich nicht wie im letzten Jahr danach eine Woche lang Muskelkater und allgemeine Schlappheit verspüre.

Dienstag, 23. Juni 2009

Lauf gegen die frühere Form

Heute morgen habe ich die Sommermüdigkeit ein Schnippchen geschlagen und bin kurz vor um 8 zu einem Lauf gestartet.

Gestartet bin ich mit dem Ziel eine ältere Zeit von mir auf der gleichen Strecke wieder zu erreichen bzw. im Idealfall zu toppen. Aber bereits nach auf dem 1. Drittel merkte ich, dass der Lauf nicht so einfach werden würde. Schmerzen hatte ich keine, aber ziemlich schwere Bein, was sicherlich am intensiven Trampolin springen der letzten Tage gelegen hat. Am Ende hatte das "Männel" auf dem FR 150m Vorsprung.

Strecke: 8,34km
Zeit: 00:57:49

Sonntag, 21. Juni 2009

Einweihung FR 305

Heute morgen wollte ich eigentlich zu einer Runde an die Elbe starten, habe mich dann aber doch anders entschieden und die frühe Morgenstunde zum Laufen der Campusrunde genutzt.

Gestern nachmittag konnte ich die neue Laufuhr aus der Packstation befreien und war nun heute voller Vorfreude diese auszuprobieren. Hach ja, eine schöne Spielerei habe ich mir da gegönnt. Jetzt gibts endlich Bilder von den Runden und feine Diagramme ;).




Strecke: 8,05km
Zeit: 00:57:22
Pace: 7:07

Donnerstag, 18. Juni 2009

Sonnenschein und Edgar Wallace

Der Beste ist heute zu einer Dienstreise nach Berlin aufgebrochen und eigentlich wollte ich gleich die frühe Stunde (Wecker zeigte 5:50) nutzen, um laufen zu gehen. Zur Vorbereitung auf den Sachsenlauf wäre die Campusrunde perfekt gewesen. Aber wieder musste ich der Müdigkeit Tribut zollen und bin erst gegen halb 8 aufgestanden. Da es für die Campusrunde zu spät war, habe ich mich wieder für die Dienstag-Variante entschieden: erst am Schreibtisch fleißig sein und dann gegen 10 die Laufschuhe schnüren.

Das tat ich dann auch, allerdings kürzte ich die geplante Runde ab, da die Luft sehr drückend war und mich nicht wirklich wohl fühlte. Schmerzen hatte ich keine, wieder gab es nach 10 Minuten eine Dehn- und Gebüsch-husch-Pause, das scheint für die Freunde Schienbeine und Waden das Beste zu sein.

Strecke: 6,3 km
Zeit: 00:41:58

Auf die Ohren gab es "Der Joker" von Edgar Wallace. Dieses Hörspiel sollte man/ frau definitiv nicht hören, wenn man alleine in der Dämmerung/ Dunkelheit unterwegs ist ;).

Dienstag, 16. Juni 2009

Teilweiser Schweinehundsieg

Heute scheiterte der Plan zeitig aufzustehen (irgendwie könnte ich im Moment nur schlafen und werde dennoch den ganzen Tag nicht richtig munter). Also erstmal ein bissel was am Schreibtisch gemacht, ausreichend getrunken und dann ging es kurz vor um 10 los.
Um dem Laufen wieder mehr Reiz zu geben, hatte ich mir eine neue Runde im Großen Garten ausgesucht. Dieser führte mich kreuz & quer durch den Park, berührte zwar die alte Runde an manchen Stellen, aber ich kam nicht in Versuchung wieder in die alten Verhaltensmuster zu fallen und spontan abzukürzen.
Nach ca. 10 Minuten habe ich mich gedehnt und musste in die Büsche (wo voll viele Schnecken waren … iiieehhh), danach ging es im gemächlichen Tempo und vor allem ohne Beschwerden weiter.

Strecke: 10 km
Zeit: 01:12:44
Pace: 7:16

Montag, 15. Juni 2009

KW 24

Diese Woche ist schnell zusammengefasst, denn lauftechnisch ist in diesen sieben Tagen nichts passiert. Am 10.06. hatte ich meine Germanistik-Prüfung und eigentlich wollte ich danach ausgiebig laufen gehen. Mmh, aber irgendwie hatte der Schweinehund immer bessere Ausreden als ich, und die Tagen waren ausgefüllt mit dem Erledigen von liegen gebliebenen Dingen der letzten Wochen.

Bevor der Schweinehund Rufus aber zum Schweinehund des Monats Juni gekürt wird, habe ich ihm den Kampf angesagt, schließlich rückt der Sachsenlauf immer näher.

Mittwoch, 10. Juni 2009

Ein fast normaler Mittwoch

Yippie ya yay !!!

Ich hatte heute die mündliche Germanistik-Prüfung und habe diese auch erfolgreich hinter mich gebracht. Die schriftliche habe ich nach Aussage meines Profs auch "mit Hängen und Würgen" gemeistert. Achja, das Leben ist schön. Oder anders :D.

Nun ist diese Woche Lernpause angesagt und dann geht es nächste Woche mit Philosophie weiter.

Sonntag, 7. Juni 2009

Wochenrückblick

Da mir nach den letzten Läufen die Muse zum Schreiben fehlte, kommt an dieser Stelle ein kleiner Rückblick – ich hoffe, ich kann mich mithilfe meines „analogen“ Laufkalenders wieder an die Stimmungen und Höhepunkte erinnern.

Am Mittwoch, 03.06.2009, bin ich gg. um 10 gestartet – es war über Nacht ziemlich frisch geworden und der Wind blies auch kräftig, sodass das Rausgehen schon einige Überwindung kostete. Aber da erstmal angekommen lief es eigentlich ganz gut, nach ca. einem km habe ich die bewährten Dehnübungen gemacht und danach ging es schmerzfrei weiter. Hab immer mal kleine Tempospitzen eingebaut, in dem ich versucht habe, die Knie höher zu bekommen oder ich habe mich am mp3-Player orientiert und bin im Wechsel ein Lied schneller und ein Lied langsamer gelaufen.
Das mit die Knien ist so eine Sache – irgendwie komme ich mir komisch (eher albern) vor, wenn ich sie bewusst höher nehme – weiß gar nicht, wie ich das beschreiben soll – ich habe dann das Gefühl, dass meine Knie dem Körper voraus sind …
Trotz des positiven Laufes habe ich die Runde abgekürzt, da ich ziemlichen Hunger verspürte und es mir kräftemäßig nicht zutraute, weiterhin in dem „hohen“ Tempo zu laufen.

Strecke: 7 km
Zeit: 00:43:24

Dieses Nicht-Zutrauen sollte auch beim nächsten Lauf am Freitag, 05.06.2009, ein großes Problem werden.
Eigentlich hatte ich es Bahntraining geplant, aber ich stand 6:30 vor dem verschlossenen Tor der Anlage, muss jetzt erst einmal herausbekommen, wann die Bahn geöffnet wird.
Also bin ich wieder Richtung Großer Garten gelaufen und wollte dort die „normale“ Runde absolvieren. Körperlich ging auch alles ganz gut, aber mental saß einer in meinem Ohr, der mir permanent sagte, dass ich es kräftemäßig nicht schaffe und daher wieder an der gleichen Stelle, wie beim letzten Mal umkehren sollte. Ich kam nicht dagegen an, sodass ich wirklich erneut abgekürzt habe.
Ich werde mir bei den nächsten Läufen Strecken ausserhalb des Großen Gartens suchen, um zu vermeiden, dass mich der mutierte Schweinehund Rufus an der Weggabelung immer wieder zum Abkürzen bewegen kann.

Strecke: 7km
Zeit: 00:42:12

Daher war als Sonntag-Runde auch ein 10er oder 12er an der Elbe geplant. Aber das Aufstehen fiel uns nicht ganz so leicht und so sind wir 7:50 von der Haustür zu einer Runde gestartet. Für uns Flachländer war es eine anstrengende Strecke, da es ein paar Anstiege zu meistern gab (schon einmal in Vorbereitung auf den Sachsenlauf Ende Juni). Der Campus schlief, die Ruhe tat gut, genauso wie die Anstrengung (macht das Sinn?). Nach 7,5 km in 00:50:16 waren wir dann auch wieder zuhause und haben uns mit einem leckeren Frühstück selbst belohnt.
Ich denke, dass ich mit dem Meiden des Großen Gartens auf dem richtigen Weg bin – heute habe ich endlich wieder Freude am Laufen gehabt und es genossen, dass der Rufus anscheinend zuhause geblieben ist und Tigerentenclub geschaut hat ;).

Freitag, 29. Mai 2009

Schwarzes Traumblatt

Was tun, wenn man schon mit schlechter Laune aufwacht?

Möglichkeit A: Solange sich auf dem Trampolin austoben, bis die Laune besser ist.
Möglichkeit B: Laufen gehen.

Möglichkeit A konnte aufgrund der frühen Stunde am Morgen nicht durchgeführt werden (ich möchte die Gutmütigkeit der Nachbarn nicht überstrapazieren).

Also B. Mmh, aus dem Bett geschwungen, Vorhang zur Seite gezogen und am liebsten wieder ins Bett gekrochen - draußen alles grau in grau und stürmisch. Tapfer am Bett vorbeigegangen und das Projekt Sturmfrisur in Angriff genommen. War letzte Woche beim Friseur und kann nun mangels Länge der Haare diese nicht einfach mal so in einen Zopf stecken. Also vorne die Haare mit Haarklemmen fixiert, umgezogen und dann tapfer aus der Haustür getreten.

Erst eine kleine Runde (vielleicht 200m) gelaufen, dann gedehnt, vor allem die Geschwister Waden und die Freunde Schienbeine. Danach langsam losgetrottet. Der Lauf war sehr schön, ohne Schmerzen (yippieh) und auf der 2. Hälfte der Runde konnte ich dann auch einfach nur der Musik lauschen und mich entspannen.

Strecke: 5,6km
Zeit: 00:39:37
Pace: 7:04

Ab nächster Woche wird dann wieder mehr gelaufen, allerdings noch im Rahmen des Verträglichen.

Montag, 25. Mai 2009

Suche Motivation - biete Schienbeinschmerzen

Heute morgen fiel es mir sehr schwer, über meinen Schatten zu springen und eine kleine Runde "um den Block" zu drehen. Die Aussicht auf das gute Gefühl danach (und die Erinnerung an das Treffen mit Frau Waage am Wochenende), war dann doch verlockend genug, mich aus dem Bett und in die Laufschuhe zu treiben.
Leider machten sich nach ca. 10 Minuten meine Schienbeine bemerkbar - in den letzten Wochen brauchten sie wieder vermehrt Zuwendung (wie vor ca. einem Jahr schon einmal). Nicht schön. Vor allem eine schlechte Kombination - Keine Motivation UND Schmerzen. Da konnte auch die Einweihung des Laufrockes nichts ausrichten. Hab die geplante Runde abgekürzt und bin langsam wieder nach Hause getrottet.

Strecke: 4,1 km
Zeit: 00:28:05

Nun werde ich erstmal die Trainingskilometer zurückfahren, wieder mehr dehnen und dann hoffe ich, dass dadurch beide Probleme gelöst werden - die Schmerzen weggehen und die (Lauf-)Freude wiederkommt.

Freitag, 22. Mai 2009

25 Jahre nach dem Schlüpfen

Heute morgen ging es 7:30 Uhr zu einer kleinen Runde durch den Großen Garten. Hatte irgendwie keine richtige Lust - bin immer mal ein Stück gegangen und habe mich an dem Aufwachen der Natur erfreut.

5km in 35 Minuten.

Danach gab es ein sehr entspanntes Frühstück mit meiner Familie, mit vielen leckeren Sachen (vor allem leckeren Schokoladenkuchen *jammi*) und Geschenkpapierrascheln - kann jetzt zum einen meine Läufe wieder im Bild festhalten und zum anderen mich auch bei Bedarf von Musik beschallen lassen.

Außerdem habe ich mir beim Nachmittagsbummeln einen Laufrock und ein neues Laufshirt gegönnt.

Mittwoch, 20. Mai 2009

Laufgruppe die 4.

Immerhin waren wir gestern ein Grüppchen von vier Leuten, die sich zur Laufgruppe eingefunden hatten - der Leiter ließ uns ein paar Lauf-ABC-Übungen machen, dann wurde gedehnt und danach ging es auf die gewohnte Laufstrecke.
Die ersten beiuden waren bald aus meinem Blickfeld verschwunden, dieses Tempo konnte ich bei weitem nicht mithalten. Bin dann mit dem Übungsleiter gelaufen, der mir zahlreiche Tipps gegeben hat, wie ich mein Training abwechslungsreicher gestalten könnte und mir einen Krafttrainingskurs im Wintersemester empfohlen hat. Schau mer mal.

Nach 35 Minuten hatten wir die 5,6km geschafft - die anderen waren 10 Minuten schneller.

Danach noch ausgiebig dehnen und dann gings heim.

Hatte nachts ziemliche Mühe zur Ruhe zu kommen und heute merke ich die Belastung der letzten Tage doch ganz schön. Daher heute kein Lauf, heute abend ist Sportkurs, der wird sicher anstrengend genug.

Dienstag, 19. Mai 2009

Gejagt

Gestern abend konnte ich endlich wieder laufen gehen – seit letztem Mittwoch wurde ich von einer hartnäckischen Blasenentzündung bestimmt.

Gegen 18:30 sind der Beste und ich gestartet – die ersten 3 km sind wir zusammen gelaufen, dann kamen wir wieder an unserem Ausgangspunkt an und haben an dieser Stelle ein kleines Wettrennen gestartet – er ist nach rechts abgebogen und ich nach links. Große Hoffnungen auf einen Sieg hatte ich mir nicht gemacht, aber es gab Punkte an denen ich sein wollte, bevor er mir entgegenkommt. In der Mitte der Runde hat das besser als erwartet funktioniert, d.h unser „Abklatschen" war später als ich erwartet habe.

Auf den letzten 800m gab es leider diesmal kein ernsthaftes „Überholobjekt", aber ich musste erst mal einer Armee von Walkern davonlaufen. Irgendwann hörte ich hinter mir ein Schreien und meinte, gleich von einem Regiment überrannt zu werden – hinter mir kamen drei Männer, die sich mit wilden Urzeitschreien zu läuferischen Höchstleistungen animieren mussten. Habe mich dann selbst zum Gejagten gemacht und mir immer neue Punkte gesucht, die ich erreicht haben wollte, bevor sie mich einholen. 400m hat das geklappt, dann setzten zwei von ihnen zu einem Spurt an, überholten mich und ließen sich wieder zurückfallen, sodass ich vor ihnen in mein Ziel kam.

Männer sind schon manchmal ein komisches Volk - apropos: Wo ist eigentlich meiner? Der müsste mir doch inzwischen längst mit einem Siegerlächeln entgegenkommen. Die letzten 100m lagen vor mir und von ihm war nichts zu sehen. Sollte ich doch gewinnen können? Ich sonnte mich die letzten 100m in diesem Gefühl, kurz vor Ende der Strecke kam dann eine Bank in mein Blickfeld, an der sich der Beste bereits dehnte - naja, man wird wohl noch träumen dürfen ;-).

Strecke: 8,5km
Zeit: 00:57:58
Pace: 6:50

Mittwoch, 13. Mai 2009

Dienstag = Laufgruppe = Bahntraining = Puddingbeine am nächsten Morgen

Gestern fand die Laufgruppe auf der Bahn der Uni statt. Zuerst gab es ein ausführliches Lauf-ABC, danach Übungen für "Zauberer" (wie z.B. beim Hochspringen die Knie an die Brust ziehen, ohne den Oberkörper den Knie entgegen zu beugen oder auch hinhocken, Arme nach vorne ausstrecken und dann die Füße zu den Händen ziehen, ohne den Oberkörper aufzurichten ) und am Ende noch einen Tempolauf:

400m schneller als normales Lauftempo
400m langsamer als normales Lauftempo
200m Speedy Gonzales
200m gehen

Und das Ganze dreimal. Also ich habe nur dreimal geschafft , die Jungs haben viermal, einer sogar fünfmal das Programm durchgezogen.

Zum Zeigen von verschiedenen Übungen war das sicher hilfreich, aber die Kombination von intensiven Lauf-ABC und dann Tempotraining ist in meinen Augen nicht so gelungen. Aber das Tempotraining hat Spaß gemacht und ich hoffe, dass ich mich bald wieder überwinden kann, auf die Bahn zu gehen.Da ich die letzten zwei Wochen nicht bei der Laufgruppe dabei sein konnte, fehlt mir die Routine (Koordination ) der Lauf-ABC-Übungen, ich werde wenigstens versuchen den Ablauf von einzelnen Übungen ab und zu im Laufe der Woche zu üben. Auch einige der Zauberübungen werde ich versuchen zu üben, laut meinem Kursleiter dauert es ein Vierteljahr und dann gehen die Übungen ganz von alleine (mit einmal Training in der Woche).

Zum Sportkurs heute abend werde ich wohl nicht gehen, meine Beine schreien nach Erholung und die sollen sie auch bekommen.

Montag, 11. Mai 2009

Regenlauf

Meine Lern-Motivation ist im Keller, Anreiz gab heute die Aussicht auf einen Regenlauf. Gegen 17 Uhr ging es los und leider lief es zu Beginn nicht wirklich rund. Auf den ersten 3 Kilometern musste ich 3x anhalten, mein linkes Schienbein dehnen und die Laufschuhe neu schnüren.
Wahrscheinlich bin ich zu schnell gestartet und deswegen hat das Schienbein herumgemeckert. Danach ging es im langsamen Trabtempo weiter - ohne Beschwerden. Das Wetter stellte keinerlei Schwierigkeiten dar, ich war zu versunken, um die nassen Haare oder die nassen Laufsachen bewusst wahrzunehmen.

Im Moment sind es zuviele Gedanken, die geordnet werden wollen/ müssen - der Lauf reichte dafür nicht aus. Aber dennoch war er heilsam - ich bin ein Stück aus meinem Selbstmitleid erwacht und kann etwas optimistischer in die Zukunft schauen.

Strecke: 8,5km
Zeit: 01:01:40

Der Leiter der Laufgruppe hat mir heute eine Mail geschrieben - Training findet morgen auf der Bahn statt - da freue ich mich schon drauf - wollte das schon lange mal ausprobieren.

Sonntag, 10. Mai 2009

2-Dörfer-Lauf

Am Samstagmorgen sind wir um 7 gestartet, haben gleich darauf noch einen Lauffreund abgeholt und dann ging es zu einer gemütlichen Runde durch unser Dorf und das Nachbardorf.

Eigentlich waren es terminliche Verpflichtungen, die uns zu dem Lauf zu früher Stunde gezwungen haben, aber gerade die Stille des Morgens war es, die diesen Lauf wertvoll gemacht hat - man erlebt seine Heimat aus einem anderen Blickwinkel und entdeckt Neues in Altbekannten. Eigentlich war die Strecke sehr anstrengend, bzw. für unsere Verhältnisse sehr bergig, aber das habe ich die meiste Zeit nicht wahrgenommen, sondern einfach das Laufen genossen und versucht den Freitag zu verarbeiten.

Strecke: 12,1km
Zeit: 01:25:35
Pace: 7:04

Freitag, 8. Mai 2009

Schwarze Stimmung

Heute morgen gab es ein kurzes Läufchen, bevor es 4 Stunden zur Magisterprüfung ging. Danach (Klausur, nicht Lauf) kein gutes Gefühl, außerdem erreichte mich gleich noch eine weitere Hiobsbotschaft, da hilft auch das Scheinen der Sonne nicht zur Stimmungsaufhellung :( .

Strecke: 4,1km
Zeit: 00:28:11

Donnerstag, 7. Mai 2009

In Telegrammstil

Startzeit: 14:44

Strecke: 8,5km
Zeit: 00:58:13
Pace: 6:51

Besonderheiten:

1. neue Schuhe
- trotz ihrer großen Größe sehr bequem
- müssen dringend mal eine Pfütze besuchen
2. neue Sporttight reduziert beim Kaffeeröster erstanden
- Manko: fehlende Schlüsseltasche
- ansonsten zufrieden
3. Mütze vergessen
- den ganzen Tag Wolken und wenn ich (natürlich ganz in schwarz) loslaufe, reißt die Wolkendecke auf

Dienstag, 5. Mai 2009

Dienstag ohne Laufgruppe, die 2.

Auch heute habe ich das Lernen der Laufgruppe vorgezogen und mich gg. 17:15 zu einer Laufrunde aufgemacht.
Am Anfang lief es nicht wirklich gut, musste nach 15 Minuten die Schuhe nochmal neu schnüren, da sich die Füße taub angefühlt haben - außerdem nochmal den Waden gut zureden - ich glaube, denen war es zu frisch im kalten Wind. Egal, da mussten sie durch. Nach der kurzen Pause habe ich ganz langsam begonnen und bin allmählich schneller geworden. Irgendwann lief es dann endlich richtig toll, was ich auch an meiner Schrittlänge gemerkt habe, die sich arg von der am Anfang unterschieden hat. Die letzten 20 Minuten bin ich mit Stadionbeschallung gelaufen - Dynamo II traf 18 Uhr im Halbfinale des Sachsenpokals auf Sachsen Leipzig. Das war richtig toll - hab mich sogar beim Mitsingen des Liedes "Der 12. Mann" erwischt ;).

Auf der letzten Geraden (ca. 800m) hatte ich mir ein Überholobjekt ausgemacht, wurde aber durch Seitenstechen am Durchstarten gehindert - so konnte ich den Läufer leider nicht mehr einholen. Die letzten Meter waren dadurch etwas beschwert, habe trotzdem bis zum Ende das Tempo halten können.

Strecke: 8,5km
Zeit: 00:56:02
Pace: 6:36

Achja, Dynamo hat 4:0 gegen Sachsen Leipzig gewonnen. Hoffen wir, dass es nach dem Spiel keine Ausschreitungen geben wird.

Gestern habe ich mir neue Laufschuhe gekauft, die ich jetzt im Laufe der Woche im Alltag einlaufen wollte, bevor sie dann ihre eigentliche Aufgabe übernehmen. Aber bereits auf dem Weg zur Arbeit habe ich gemerkt, dass meine Fußzehen nicht genügend Platz haben und so habe ich sie heute nachmittag in die größere Größe umgetauscht. Mal sehen, ob das besser geht. Ist schon verwunderlich - es ist das Nachfolgemodell von meinem aktuellen Laufschuh, aber dennoch passt die "neue" 39 nicht (und das obwohl der Schuh optisch größer aussah, als meine jetzige 39.).

Montag, 4. Mai 2009

Läufst du noch oder streakst du schon?

15 Tage habe ich es geschafft, jeden Tag laufen zu gehen - wider Erwarten fiel mir das zeitige Aufstehen deswegen nicht schwer und wurde bereits in der ersten Woche zur Gewohnheit. Nicht zur Last. Das Laufen wurde zu einem Ritual, welches wie Zähne putzen, Haare kämen, frühstücken ganz automatisch mit zum Alltag dazu gehört.

Was sich mir nicht erschlossen hat, ist der "Sinn" einer langen Streak-Reihe (wer sich nochmal informieren möchte, was ein Streak ist, kann dies *hier* tun) - ja, es ist toll, wenn man sagen kann "Hey, ich bin jetzt 10 Tage jeden Tag laufen gewesen." und dieses Gefühl steigert sich sicher mit der stetig größer werdenden Zahl. Aber läuft man da noch des Laufens willen oder nur um die Reihe nicht abreißen zu lassen?
Ich musste mich nicht quälen jeden Tag die Laufschuhe anzuziehen, dennoch habe ich das "Streak"-Experiment mit dem gestrigen Lauf beendet. Ich habe mir am Wochenende auf meine abheilende Blase auf dem Ballen eine neue Blase gerieben und gönne den Füßen daher heute einen Ruhetag. Morgen abend geht es dann wieder zur Laufgruppe.

Im Moment ist das Laufen zum Therapiemittel geworden - ich kann dadurch besser mit dem Druck und der Angst vor den Prüfungen umgehen und wie ich gestern abend gemerkt habe, hält es mich davon ab, ganz alte Laster wieder auszugraben. Zudem macht es Spaß und ich kann in dieser Zeit meistens abschalten und entspannen. Aus diesen Gründen wird das Laufpensum weiterhin hoch bleiben, ich kann es mir im Moment auch nicht vorstellen, die Laufeinheiten auf zwei- bis dreimal in der Woche zurückzufahren. Aber sobald Bedarf besteht, werde ich einen Ruhetag einlegen. So wie heute.

Sonntag, 3. Mai 2009

Sonntag

Heute morgen haben wir etwas länger geschlafen bzw. Marko hat geschlafen und ich habe vor dem Aufstehen schon ein wenig gelernt. Um 7:30 ging es dann in die Laufschuhe und auf die gleiche Runde wie am Freitag - hach ja, war das wieder schön, sehr entspannt und wieder schön ruhig.

Am Freitag hatte ich die ganze Zeit das Gefühl, wir würden zu schnell laufen und heute waren wir wirklich schneller und ich empfand es als sehr angenehm - Tempoempfinden ist also auch von der Tagesform abhängig.

Strecke: 5,1 km
Zeit: 00:32:52
Pace: 6:25

#15

Samstag, 2. Mai 2009

Kuppellauf

Heute gab es wieder einen Tag am Schreibtisch und als Belohnung einen langen Lauf um den Glauchauer Stausee und durch die Dörfer Wernsdorf und Niederschindmaas.

In Wernsdorf ist mir etwas eigenartiges passiert - ein männlicher Fahrradfahrer hat mich angesprochen und ist mir die kommenden 3 Kilometer nicht von der Seite gewichen. Ziemlich schnell wurde klar, dass er es satt hat, alleine Fahrrad zu fahren und dass er ein weibliches Gegenstück sucht - keine weibliche Intuition, hat er selber so gesagt. Als klar war, dass er bei mir keine Chance hat (Habe alle Beziehungsfragen einfach bejaht - die nach dem Freund, nach den Heiratsabsichten und dass diese wohl schon sehr weit fortgeschritten seien (das muss ich jetzt dem Besten irgendwie schonend beibringen :-D), hat er mich gefragt, ob ich nicht Singlefrauen in meinem Umkreis hätte, die gerne radeln bzw. im Notfall auch laufen (da kann er dann nebenher radeln). Auch da musste ich ihm leider einen Korb geben - hab ihm aber für den Radlersonntag am kommenden Sonntag viel Glück gewünscht.


Achja, noch schnell was zum Lauf (da war ja noch was ;) ) - aufgrund der Wärme war ich mit Trinkgurt unterwegs, aber irgendwie werde ich damit noch nicht so richtig glücklich - er fühlt sich zwar gut an, rutscht aber oft den Bauch hoch und das finde ich dann nicht so angenehm. Aber ansonsten lief alles gut, die Entscheidung, die Runde diesmal anders herum zu laufen, um die Sonne mehr im Rücken als im Gesicht zu haben, erwies sich als richtig.

Strecke: 10,48 km
Zeit: 01:09:30
Pace: 6:37

# 14

Freitag, 1. Mai 2009

Lauf in den Mai

Heute morgen sind wir gegen um 7 zu einer Runde durch unser Dorf gestartet - es war herrlich- Nebel lag noch auf den Wiesen, die Sonne kämpfte sich langsam durch ein Wolkenmeer und vor allem war es ruhig. In der morgendlichen Stille, in der lediglich die Vögel ein Morgenkonzert gaben, trat der Unterschied zur Stadt deutlich zu Tage.

Ich bin dankbar, dass ich von Zeit zu Zeit beide "Extreme" erleben erlaufen darf - auf der einen Seite die Vitalität der Stadt und auf der anderen Seite die erhabene Verschlafenheit des Dorfes.

Bei diesem Genusslauf (der mir ein wenig zu schnell vorkam) treten die Fakten des Laufes eher in den Hintergrund:

Strecke: 5,12 km
Zeit: 00:35:00
Pace: 6:50

#13

Donnerstag, 30. April 2009

Auswertung April

Mit 94,7 km gelaufenen Kilometern ist dieser Monat der bisher laufstärkste in meiner "Karriere".
Ich hoffe, dass ich dieses Pensum auch im Mai halten kann. Es überrascht mich, wie alltäglich das Laufen durch den Streak geworden ist und dass mein Körper diese Belastung (bis jetzt) beschwerdefrei mitmacht. Dies hat allerdings auch den Nachteil, dass der Ehrgeiz nach mehr schreit - noch mehr Kilometer, noch mehr längere Einheiten, noch mehr (bzw. überhaupt) Intervall-/ Tempotraining, etc. .

Aber ich denke, dass eine weitere Leistungssteigerung nicht ohne Folgen bleiben würde, daher werde ich versuchen die Strecken nicht auszubauen, sondern gegebenenfall in Juni damit beginnen (wenn das Wohlbefinden weiterhin so positiv bleibt). Das Intervalltraining habe ich im Hinterkopf, da ich durch die Einschreibung in der Uni-Laufgruppe endlich eine Bahn hätte, die ich nach Belieben nutzen könnte, aber im Moment fehlt mir auch der Elan dazu, mich zu quälen - auch das gehört dann in den Juni-Plan.

Ich freu mich auf den Wonnemonat ... Zumindest was das Laufen angeht ...

Puddingbeine

Nach dem Sportkurs gestern Abend waren meine Beine aus Pudding. Der Kurs war irre anstrengend. Nach der Erwärmung gab es ein Zirkeltraining, d.h. es gab sechs Stationen, an denen man zu zweit jeweils 1 Minute verschiedene Übungen machen musste – mit dabei waren die Klassiker Liegestütze, Seilspringen und Sit-ups und dann noch Kick- und Boxübungen. Diesen Kreis haben wir zweimal durchlaufen.
Danach gab es dann noch eine Übungsfolge, die dann die letzten Kraftreserven gefordert hat.

Hier die Anleitung (mir fehlen die Fachbegriffe der Kick- und Boxübungen):
- Lockere Schrittstellung, der rechte Fuß steht vorne, Arme in Boxtellung vor dem Körper.
- Mit dem rechten Arm einen Schlag andeuten.
- Mit dem linken Arm richtig „schlagen".
- Danach sich ducken – schön tief in die Knie gehen, Kopf zwischen die Schulter einziehen.
- Wieder hochkommen, Füße zusammenstellen.
- Mit dem rechten Fuß nach vorne kicken – dazu zuerst das Knie heben und dann mit dem Unterschenkel nach vorne schnellen (Fuß gestreckt halten!).
- Füße wieder nebeneinander stellen.
- Mit dem linken Fuß nach hinten kicken – auch dazu das Knie zuerst nach vorne heben und den Oberkörper beim Nachhintenkicken nach vorne fallen lassen.

Und dann wieder alles von vorne – ungefähr 15x und dann den Fuß wechseln. Achja, und natürlich alles in einem schnellen Tempo – also hintereinander weg und noch schneller ... Viel Spaß :-) .

Gestern abend schien es mir dann undenkbar heute morgen wirklich laufen zu gehen, aber heute morgen war die Motivation ausgeschlafen und so konnte ich gegen 6:40 das Haus verlassen. Da die Beine schon schwer und eher bewegungsunwillig waren, wurde es die Mini-Runde durch den Großen Garten.

Strecke: 3km
Zeit: 00:24:28

#12

Heute Abend geht es in die elterliche Heimat, die Laufsachen sind schon gepackt und ich freue mich auf die Lauf-Abwechslung.

Mittwoch, 29. April 2009

Tag 11

Trotz des gestrigen Laufes am Abend und der damit verbundenen geringen Regenerationszeit, ging es heute morgen in die Laufschuhe und auf die kleine Runde "um den Block". Musste mich wieder ein bissel bremsen, um nicht eine Wiederholung von Montag zu erleben, und bin somit wieder viel entspannter angekommen.

Strecke: 4,1 km
Zeit: 00:28:11
Pace: 6:52

Dienstag, 28. April 2009

Dienstag ohne Laufgruppe

Heute habe ich die Laufgruppe geschwänzt, da ich sonst mit meinem Lernpensum nicht fertig geworden wäre. Außerdem hatte ich den ganzen Tag das ungute Gefühl, mich gestern beim Verlauf verletzt zu haben und daher hatte ich schon am Nachmittag im Hinterkopf lieber auf die Laufgruppe zu verzichten, um einer Überbelastung zu entgehen.

Konnte Marko überreden mich gg. 20:15 mit dem Rad eine kleine Runde zu begleiten.

Strecke: 5,6 km
Zeit: 00:41:41
Pace: 7:14

#10

Habe nachwievor eine aufgeriebene Stelle an der Ferse, die zwar kleiner wird, aber dennoch jeden Tag neu aufgerieben wird - an und für sich wäre es ja kein Problem, die Stelle mit Pflaster abzukleben, aber Madam reagiert auf handelsübliches Pflaster und cremt die Füße nicht nur mit Hirschtalgcreme, sondern auch mit Fenistil (der Ausschlag juckt unerträglich) - habe mir gestern aus der Apotheke medizinisches Pflaster mit einem anderen Klebstoff geholt und das scheint erstmal keine Nachwirkungen hervorzurufen.

Montag, 27. April 2009

Den Start üben wir noch mal ...

Trotz leichten Muskelkater in den Oberschenkeln von der gestrigen Fahrradtour, ging es heute morgen zu einem als Regeneration geplanten Lauf ... Aus der Regeneration wurde nichts - ich war auf der ersten Hälfte viel zu schnell unterwegs - die Ursache war auch schnell gefunden: Eitelkeit - ich wusste, dass mein Freund und sein Arbeitskollege irgendwann an mir vorbeifahren würden (hatte den Kollegen auf dem Weg zu uns gesehen) und wollte natürlich leichtläufig aussehen. Leider dauert es ziemlich lange, bis das Auto endlich an mir vorbei war (aber ich werde mich daran gewöhnen müssen - bei dieser Runde, um diese Zeit werden sie IMMER an mir vorbeikommen).
Auf der zweiten Hälfte kam dann der Einbruch - ich hatte das Gefühl keinen Meter weit voranzukommen.

Nachdem ich mich letzte Woche nach dem Laufen immer frisch und gestärkt für den Tag fühlte, fehlt dieses Gefühl heute vollkommen (auch jetzt noch!) - ich hatte nicht mal die Kraft mich zu dehnen, sondern lag bewegungslos 10 Minuten auf der Isomatte.

Naja, nicht der optimale Start in die Laufwoche, aber morgen wird das schon wieder anders aussehen.

Strecke: 4,1km
Zeit: 00:27:47
Pace: 6:47

#9

Sonntag, 26. April 2009

Stadtrundgang

Nachdem mich die Ruhe in der Stadt am Sonntagmorgen letzte Woche so begeistert hat, ging es diese Woche zu einer Tour durch die Altstadt.

Zuerst durch den Großen Garten am neuen Stadion von Dynamo Dresden vorbei.


Am Hygienemuseum vorbei Richtung Rathaus.


An der Synagoge vorbei ...


... über die Carolabrücke





... auf die Neustädter Seite. Ein kurzes Stück an der Elbe zur Augustusbrücke ...



... und wieder hinüber auf die Altstadtseite. Dann ging es die Treppen zur Brühlschen Terrasse hinauf.


Hier wurden gerade die Absperrungen für den Oberelbemarathon aufgebaut.



Dann ging es zur Frauenkirche ...


... Semperoper ....



... und zum Zwinger.


Danach ging es über die Prager Straße wieder Richtung Heimat. Da wir zum Frühstück Freunde eingeladen hatten, haben wir die ursprünglich geplante Runde etwas abgekürzt, um noch alles in Ruhe vorbereiten zu können.

Strecke: 8,1km
Zeit: 1:05:57
Pace: 8:09

#8





Samstag, 25. April 2009

HILFE !!!!

Mein Schweinehund Rufus wird ehrgeizig! Heute morgen waren wir zu einem Lockerungslauf unterwegs und nachdem wir meinen Freund getroffen haben, der auf dem Weg zum Bäcker war, machte der Schweinehund tierischen Betrieb - "Los Bine, nun mach doch schon - wir sind eher wieder Zuhause. Nun trödel doch nicht so! Los jetzt!" .
Vielleicht gab es gestern abend beim Schweinehundstammtisch neue Verhaltenstipps, a là "Tu genau das Gegenteil von dem, was dein Frauchen von dir erwartet."

Das Rennen gegen den Brötchenholer haben wir gewonnen (natürlich!), danach ist Rufus gleich wieder schlafen gegangen und hat mich nach dem Frühstück alleine in die Bibo ziehen lassen (hat auch sein Gutes ;) ).

Strecke: 4,1 km
Zeit: 00:27:55
Pace: 6:49

#7
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